Die übrigen Merkwürdigkeiten,

welche in Jerusalem und seiner Nähe gezeigt werden, will ich hier, nach den Mittheilungen der Führer, bloß in Kürze berühren. Der eine Dragoman weiß wohl auch etwas mehr, als der andere, und der dritte und vierte zu viel oder zu wenig.

Das zugemauerte goldene Thor unter der Omarsmoschee in der Stadtmauer; der Palast des Pilatus; die Häuser der heiligen Frauen, des Markus, Thomas, Jakob; der Bogen des Ecce Homo, der verfluchte Feigenbaum, die Schweißhöhle, der Jeremiasbrunnen; die Stellen, wo Jesus das Unser Vater lehrte, sein Todesurtheil voraussagte, wo er gefangen genommen wurde, wo er seiner Mutter, wo er den heiligen Frauen begegnete, wo er das Schicksal Jerusalems beweinte, wo er fiel oder sich auflehnte, und dadurch Gepräge auf dem Steine zurückließ, wo Petrus seine Sünden beweinte, dem Malchus ein Ohr abschnitt, und wo er gegeißelt ward, wo Simon genöthiget, das Kreuz aufzunehmen, wo Judas sich erhängte, wo Stephan gesteiniget wurde (der Stephansplatz zwischen dem Damaskusthor und der Kidronbrücke); das Lager der römischen Armee, als Titus Jerusalem belagerte, das Lager des Grafen der Normandie, das Quartier des Grafen von Flandern, di Paolo, Eustach Tankred, des Gottfried von Bouillon und des Grafen von Toulouse, u. dgl.