VOM AUSZUGE.
Um vielerlei guter Werke willen ward Israel aus Ägypten erlöst: weil sie ihre Namen nicht verändert hatten und ihre Sprache nicht aufgaben und ihre Geheimnisse nicht verrieten und an der Beschneidung festhielten.
Die Geschichte Pharaos gleicht der Geschichte jenes Sklaven, dem sein Herr auftrug, auf dem Markte einen Fisch zu kaufen und der einen stinkenden Fisch nach Hause brachte. Sprach der Herr: Entweder wirst du selbst den Fisch essen oder du bekommst hundert Peitschenhiebe oder du zahlst den Fisch. Sprach der Sklave: Ich will ihn essen. Aber kaum begann er zu essen, da ward ihm übel davon und er sprach: Ich will geschlagen sein. Noch hatte er nicht fünfzig von den hundert Peitschenhieben, da rief er: Ich zahle lieber den Preis. So hatte er den stinkenden Fisch gegessen und war geschlagen worden und mußte obendrein zahlen. So auch Pharao. Erst wollte er die Kinder Israel nicht entlassen, wie Gott verlangte, nachher erlitt er die zehn Plagen und mußte den Juden Kostbarkeiten mitgeben und sie doch wegschicken.
Als die Ägypter im Meer versanken, wollten Gottes Engel Triumphgesänge anstimmen. Da sprach Gott: Die Geschöpfe meiner Hände versinken im Meer und ihr wollt Lieder singen vor mir?