Der Schneemann.
Alles ringsum weit und breit
Steht im Winterkleide.
Junge Saat ist überschneit,
Nadelwald und Heide.
Einen Schneemann jetzt zu bau’n,
Welche Lust für Jungen.
Einen sah ich dort am Zaun,
Der ist wohlgelungen.
Grimmig blickt er in das Land,
Und verbreitet Schrecken;
Noch dazu in seiner Hand,
Hält er einen Stecken.
Aber seine trotz’ge Macht
Dauert gar nicht lange.
Wenn einmal die Sonne lacht,
Wird dem Riesen bange.
Seine ganze Herrlichkeit
Steht auf schwachen Füßen.
Eh’ es Kirschenblüten schneit,
Muß er schon zerfließen.