German Science Reader
AN
INTRODUCTION
TO
SCIENTIFIC GERMAN
FOR
STUDENTS OF PHYSICS, CHEMISTRY AND ENGINEERING
BY
CHARLES F. KROEH, A. M.
Professor of Modern Languages in Stevens Institute of Technology.
COPYRIGHT 1907 BY CHARLES F. KROEH
HOBOKEN. N. J.
PUBLISHED BY THE AUTHOR.
PREFACE.
The aim of this Reader is not merely to afford the student a certain amount of experience in reading scientific German, but to attack the subject systematically. The selections are not chosen at random. They are arranged progressively and consist of fundamental definitions, descriptions, processes and problems of Arithmetic, Algebra, Geometry, Physics and Chemistry. These are linguistically the most important subjects for scientific and engineering students to read first, because they contain the terms and modes of expression which recur in all subsequent reading, and because they contain these terms in the simplest possible connections. A student who has mastered these pages will find no difficulty in reading any scientific German he may meet in his professional work.
To the Student.—Do not be content with simply translating these selections. Let your object be to acquire first a good working vocabulary for all future time and secondly the ability to understand German by merely reading it. Both ends are gained by reading over the German several times after you have translated it. The best way is to read it aloud, observing pauses and emphasis, as if you were communicating the thoughts of the book to another person. Pronouncing words, phrases and sentences is a great help to the memory.
A GERMAN SCIENCE READER.
1.
ARITHMETIK UND ALGEBRA.
Study carefully the notes (beginning page 97) to which the small numbers in the text refer.
Arithmetik ist ein Fremdwort, das auf deutsch Zahlenlehre bedeutet.
1 + 2 = 3 wird gelesen: eins und zwei (oder eins plus zwei) ist drei.
25 - 13 = 12 wird gelesen: 25 weniger (oder minus) 13 ist 12.
2 × 3 = 6 wird gelesen: 2 mal 3 ist 6.
72 ÷ 6 = 12 wird gelesen: 72 dividiert durch 6 ist 12.
Alle Posten[1] zusammengenommen sind der Summe gleich.
Die Differenz kann als diejenige Zahl betrachtet werden, welche übrig bleibt, wenn man den Subtrahend vom Minuend wegnimmt; oder als diejenige Zahl, welche man zum Subtrahend addieren muss, um den Minuend zu erhalten; oder auch als diejenige Zahl, welche man vom Minuend abziehen muss, um den Subtrahend zu erhalten.
Besteht[2] eine Zahl aus zwei Faktoren, so ist der eine Faktor gleich dem Produkt dividiert durch den anderen Faktor.
Der Divisor ist die teilende, der Dividend die zu teilende Zahl.
Der Quotient ist gleich dem Dividend, wenn man denselben durch den Divisor dividiert.
Der Dividend ist ein Produkt aus dem Quotienten und dem Divisor.
Wievielmal[3] grösser man den Dividend macht, sovielmal grösser wird dadurch auch der Quotient.
Multipliziert man den Dividend und ebenso den Divisor mit einer und derselben Zahl, so bleibt der Quotient unverändert.
Je kleiner man den Divisor macht, desto grösser wird der Quotient.
Um[4] einen n mal grösseren Quotienten zu erhalten, kann man entweder den Dividenden n mal grösser oder aber[5] den Divisor n mal kleiner machen.
Brüche. In je mehr Teile ein bestimmtes Ganzes geteilt wird, desto kleiner werden die Teile.
Je grösser der Zähler eines Bruches bei gleichem Nenner ist, desto grösser ist sein Wert.
Um einen Bruch seinem Werte nach[6] n mal kleiner zu erhalten, kann man entweder einen Zähler durch n dividieren oder seinen Nenner mit n multiplizieren.
Wird eine Zahl mit 10 multipliziert, so erhält jede Art der Einheiten[7] derselben den zehnfachen früheren Wert, und daher den Namen der nächst höheren Art von Einheiten.
Schriftlich[8] wird dies angedeutet, indem[9] man jede Ziffer in die nächst höhere Stelle rückt, welches dadurch bewirkt wird, dass man das Dezimalzeichen um eine Stelle von der Linken gegen die Rechte rückt.
Ist die Zahl eine ganze Zahl, so wird die[10] dadurch leer werdende Stelle der Einer mit einer Null ausgefüllt.
Um einen gegebenen Dezimalbruch mit einer ganzen Zahl zu multiplizieren, betrachte man ihn als eine ganze Zahl und schneide sodann vom Produkte soviele Dezimalstellen ab, als deren der gegebene Dezimalbruch enthält.