FAREWELL TO SPAIN.

Schoenes Land der Jugend Traeume!

Habe endlich dich durchzogen,

Ueberall nur Freude findend,

Herzlich war ich aufgenommen.

Schoen bist du und lachend woelbt sich

Ueber dir der blaue Himmel,

Dich umrauschen Meereswellen

Und dir ragen Bergesgipfel.

Auf den Feldern blueht der Weinstock,

Feigenbaeume decken Huetten,

Purpurn glaenzen die Granaten,

Und der Oelbaum strotzt in Fuelle.

Allzeit duften dir die Rosen

Und die Myrthen in dem Garten,

Gleich Orangen und Citronen

Bilden Waelder dir die Palmen.

Schoenes Land, das frohen Menschen

Steigert den Gesang zum Jauchzen,

Land des Weines und der Taenze

Und der anmuthsvollen Frauen.

Land der Dichter und der Ritter,

Und der muntren Volkessitten,

Land fuer Hohes sich begeisternd,

Und gefuehrt vom Edelsinne.

Einst, ja einst, da sangen mit euch,

Judas Soehne, euch zum Ruhme,

Waren eng mit euch vereinet,

Gleicher Sinn hat euch verbunden.

Sie auch stellten manchen Denker,

Der noch heut' im Volke lebet,

Und ihr habt von eurem Namen

Vieles ihnen zu verdanken.

Sie auch stellten manchen Dichter,

Der in urer schoenen Sprachen

Liedere sang in allen Toenen,

Wie sie nur Iberien athmet.

Trefflich waret ihr gebildet,

Die Natur hat euch geschmuecket.

Doch, es waren boese Maechte,

Die euch falsche Wege fuehrten.

Jene boesen Maechte sind es,

Die euch das Verderben brachten,

Despotismus war die eine,

Fanatismus war die andre.

Schon in diesen wen'gen Blaettern

Hoert ihr eine Welt von Jammer.

Rastlos jagten schwarze Wolken,

Euren Himmel zu umnachten.

Doch es nahen nach den Stuermen

Endlich jene lichten Zeichen,

Die die neue Zeit verkuenden,

Alte Schaeden auszugleichen!

Ja, sie nahen, jene Geister,

Fuer die Wahrheit sich zu muehen;

Ja, sie nahen, jene Maenner,

Die fuer Menschenrecht ergluehen.

D'rum sei alles Leid vergessen,

Bruedern ziemt es, zu vergeben,

Ob der grossen Geisteswerke

Wollen freudig wir vergeben.

Ob der grossen Geisteswerke,

Die wir danken euren Gassen,

Unserer Geschichte Glanzpunkt,

Seit wir Judas Land verlassen.

Moege eure Kraft sich sammeln,

Wohlstand eure Wege schmuecken,

Wissenschaft und Kunst erstarken,

Frieden euer Land begluecken.

NOTE.—The German Poems, at the end of Chapters [XV.], [XVI.], [XVII.], [XVIII.], are selections from Dr. M. Levins' "Iberia."

The poetic selections on pages [133], [134], [135], are from the writings of Gabirol. Ha Levi is the author of the first selection, and Moses ben Ezra of the second selection on page [136].