APPENDIX TO CHAPTER XIII
I
THE REPORT OF THE LUTHERAN AMBASSADORS TO ENGLAND IN APRIL AND MAY, 1539, ENTITLED.
‘Summarie bericht vnd verzeichnisz der gepflogen handelunge in Engelant anno domini 1539[670].’
Nachdem die gesanten desz churf. zu Saxsen etc vnd lantgrauen zu Hessen vnser g. vnd g. hern rethte den viij tag aprilisz zu Franckfort abgeraist sint sie den 23 deszselbigen monatz zu London ankommen vnd nachdem die konigliche mayestät dazumal nicht dess orczt sondern auff eynem schloisz Riczmunt genant nicht fast verne von Lunden gewest haben sie sich nichtsz destowinger biem hern Crumello, koniglichen mayestät zu engelant obersten vnd geheymbsten raidt anczaigen lassen. Als hat derselbige ob er wol etwas die cziet myt schwachait beladen solchsz koniglichen mayestät von stonden an zu erkennen geben hat auch den gesanten von wegen koniglichen mayestät eyne herberge vorordent vnd inen koniglichen mayestät forderliche zukunff vormelden lassen mit anczaigungen dasz sie koniglichen mayestät gancz wilckummen weren vnd dasz die konigliche mayestät auff den nesten sontag wilcher der 25 aprilisz gewest der gesanten werbunge genedicklich zu horen erpottick. Esz ist auch der konig myt den 26 aprilisz obgemeltz monatz gegen London in iren pallast zu Westmonster komen und nachdem eyn parlament beschriben gewest wilchesz auff den 28 aprilisz angefangen hat sich die konigliche mayestät desz vorczoigksz halben entschuldigen lassen vnd den 29 tag aprilisz der gesanten werbunge anzuhoren bestymmet wie dan geschehen. Vnd hat die konigliche mayestät denselbigen tag der gesanten werbunge gehort die sie vormoge irer entpfanen instrucion gethan. Alsz hat sich die konigliche mayestät genedicklichen darauff vornemmen lassen mit f.[671] dangsagungen gegen den churf. zu Saxsen vnd lantgrauen zu Hessen mit dem anhangk dasz ire mayestät hern Crumello vnd eczlich anderen vnd vornemmisten vnd geheimsten ir maiestät rethte befelich thon wolten mit den gesanten von eyner erlichen trostlichen vorstennisse zu handeln haben sich auch hoich gegen vnsere g.g. hern erpotten vnd von der franckfordissen fridszhandellungen allerlii gefragk auch v.g.h. von Gulich vnd Geldern gedacht, vnd in latinisser vnd franczosser sprach sich mit den gesanten in gespreche ingelassen darauff die gesanten siner maiestät allenthalben nach gelegenheit nottorfftigen bericht gethan. Es hat konigliche maiestät in sondernhait erinnerunge gethan dasz sich obgemelte vnsere g.g. hern mit guten worten nicht wolten vorfueren lassen dan sine maiestät wuste dasz man allerley wider ir ch. vnd f. g. vnd der vorsten vorwanten vorhette allein dasz inen bys anhere an forteil gemangeldt, darauff sie dan tag vnd nacht traichten vnd bedorfften vlissigesz auffsehensz etc.
Es were auch gewisz dasz man sine maiestät hette mit den schiffen in Selant vberfallen wollen aber Got lobp sine maiestät hette ire prachticke vornommen vnd weren durch gute frunde vorwarnnet worden hatten sich auch alszo zur gegenwere gestellet vnd die vorsehunge in irer mayestät kon‹ig›rich thon lassen dasz sie vor innen vnerschrocken weren vnd wolte gerne dasz sie sich etwasz tetlichesz vnderstanden dan sie alszo entpfanen wurden dasz sie den schimp gerucht solte haben etc. Item es hat sine konigliche maiestät angeczaigk dasz sie gewisz kunschafft hette wie dasz der kayser driemalhundert thusent gulden iczt oistern vorschieren in Duczlant etliche krigsvolck domit anzunemmen vorordent darumb solte man nicht zu vil vortruen vnd die dinge in guter achtunge haben vnd nachdem here Crumello duezumall etwasz schwach gewest hat die konigliche maiestät begerdt eyne kleynne cziet gedult zu tragen dan s. maiestät wolten die saiche szo mogelich zu fordern beuelen vnd sindt alszo daszmal die gesanten von koniglicher mayestät abgeschaiden.
Den andern tag desz monacz maij sindt die gesanten in hern Crummello hausz zu London erfordert do dan konigliche mayestät rethte alsz nemmelich die bayde herczogen Norfoick vnd Soyffoick desz richsz engelant cantzeller der oberste ammerall her Crumellus vnd der bisschoff von Derm Tunstallius genant Wilche erstlichen desz mandatetsz halben allerley disputacionesz inngefort darauff innen vorlegunge vnd bericht darmit sie dozumall zufrieden gewest von den gesanten geschehen vnd zum andern haben sie sich mit den gesanten der condicion halben vnd wilcher gestaldt die confederacion auffzurichten auch wasz konigliche mayestät vor gegenhulff zu gewarten vntteredet denen die gesanten inhalcz irer instrucion nach der lenge bericht vnd anczaigunge vorgewant dasz dan die rethte mit flissz angehort vnd der ding allenthalben koniglicher mayestät zu berichten auff sich gennommen vnd ist gebetten die saichen so vil mogelich zu fordern domit kein vorczoigk erfolge.
Nach disser vnderredunge vnd handelunge haben sich die dinge etliche tage vorczugen ausz vrsach dasz koniglicher mayestät rethte obgemelt teglich insz parlament haben sin mossen vnd auff den xvi tag maij sindt koniglicher mayestät rethte vnd die gesanten yn koniglicher mayestät pallast zu sent Jocop beim hern Crummello zum andern male bie eynnander gewest, vnd haben die konnigliche rethte angeczaigk wie dasz der koniglichen mayestät vor gewissz ausz Franckrich vnd Flandern geschriben dasz der churf. zu Saxsen vnd lantgraue zu Hessen sampt irer chf. vnd f. g. relionszvorwanten sich in der gepflogen fridez handellunge zu Franckfort vorpflicht forder in cziet desz anstansz nimancz in buntnissz zu nemmen wilchsz der koniglichen mayestät fast befromdlich vnd beschwerlich ‹wird› vnd darauff bericht begerdt etc. Alsz haben die gesantten vormoge irer bieinstrucion dissesz puncktsz halben vnd sonderlichen auch auff dasz schriben szo inen vom churf. ‹zu› Saxsen irem g. h. desz fordern tagesz zukommen war den bericht vorgewant dasz die kon‹ig›lichen rethte daran guten genugen gehaipt vnd sich erpotten der koniglichen mayestät solchsz zum forderlichesten zu vormelden auch die saichen irsz vormogensz zu fordern helffen vnd darbie esz daszmalsz blieben vnd haben die gesanten angehalten domit sie nicht lenger auffgehalten mochten werden.
Den xviij tag maij sindt die koniklichen rethte vnd die gsanten zum dritten male in obgemelten koniglicher mayestät pallast zu sent Jocop zusamen komen vnd haben die kongissen rethte nach lenge erczelet dasz sie koniglicher mayestät alle handelunge mit vlisz bericht gethan esz wusten sich auch konigliche mayestät der gesanten werbunge selbst zu erinnern weren auch geneigk sich in eyn erlich glichmessig vnd trostlich vorstentnissz mit iren hern sampt derselbigen relionszvorwanten irem vorigen erbitten nach inzulassen aber die konigliche mayestät kont nicht befinden dasz sulchesz vorstentnisz der gegen hulff halben deren sich die chur vnd fursten sampt iren relionszvorwantten erbiten theten die glichait oder reciprocum mit sich breichte derhalben were der koniglichen mayestät genedigesz begeren ob die gesanten nach ferner befelich hetten der gegenhulff oder reciproci halben dasz sie sich desz wolten vnbeschwerdt vornemmen lassen.
Item die konigliche mayestät vormyrck dasz dasz mandat sere enge vnd restringirt were wilchsz auch allerlij nachdencken hette bie siner koniglichen mayestät vnd ob die gesanten vmb ferner befelich vnd volkommener mandat schriben wolten.
Darauff ist den konigissen rethten geantwortt dasz esz die chur vnd fursten dar aichten die konigliche mayestät alsz eyn vortrefflicher berumpter richer konig wurde esz in solchen erlichen cristlichen saichen wider desz romissen bisschoff prachticke vnd tiranni an eyner tapffern summa geldesz zur defension nicht mangeln lassen ob sich auch ire ch. vnd f. g. der gegenhulff halben nichtsz sonderlichesz erbiten tedten vnd aber nichtsz desto winger hetten sich ire ch. vnd f.g. vornemmen lassen siner koniglichen mayestät im fall der nottorfft do solchsz sine konigliche mayestät begeren worde eczliche thusent zu fuessz vnd etliche hundert zu rosz etc zu zu schicken wilchsz kriegszvolck ire ch. vnd f. g. anne tappern vnkosten nicht worden vorgadern vnd auff eynn monsterplacz bringen lassen mogen. Vnd domit sulchsz do dannen forder s. mayestät zugeschickt wurde vnd im fall dasz esz die konigliche mayestät darvor aichte dasz solchsz gegen der summa geldesz szo die konigliche mayestät erlegen solte nicht szo gancz glich ader reciprocum were szo hetten doch sine konigliche mayestät zu bedencken dasz esz siner koniglichen mayestät selbst zum besten gereichte allesz waisz ire konigliche mayestät den chur. vnd f. sampt iren vorwanten gucz erczaigkt dan der romisz bisschoff vbete sine prachtike nicht winger wider sine konigliche mayestät dan ire ch. vnd f. g. vnd ier ch. vnd f. g. mitvorwanten vnd do innen etwasz widerwertigsz wilchsz der almechtige wenden wolt begegen solte worde darnach s. konigliche mayestät solchsz auch zu gewarten haben etc. Desz mandacz halben ist innen die anczeige geschehen dasz sie desz puncksz zufrieden gewest vnd die ding koniglicher mayestät zu berichten auff sich genommen alsz ist deszmalsz nicht witter gehandelt vnd auff den 26 tag maij haben die konigliche mayestät die gesanten wiedervmb erfordern lassen vnd innen selbst angeczeigt desz[672] sie allenthalben vornommen wasz sich vor handelunge czuissen siner maiestät rethten vnd den gesanten zugetragen vnd wiewole sine maiestät gancz geneigk sich in buntnisse mit den churf. zu Saxsen vnd lantgrauen zu Hessen sampt iren relionszvorwanten ainzulassen szo vormirck doch ire konigliche maiestät dasz die vorgeschlagene condicion der gegenhulff nicht dergestaldt reciproce were wie sich ire konigliche mayestät vorsehen hetten vnd esz auch billich in confederacion sin solt dan seine konigliche mayestät begert eyn rumelich erlich vnd baidersicz trostlich vorstentnisse vnd confederacion myt iren chur vnd f. g. vnd iren relionsz vorwanten auffzurichten vnd diewil die gesanten keinen wittern oder fernern befelich hetten dan wie sie hie zuvor angeczeig[t] szo muste esz seine konigliche maiestät dasz malsz auch darbie wenden lassen vnd wusten witer darauff mit inen nicht zu handeln, sondern wolten inen hiemit genedicklich wiedervmb erlaubt haben. Auch wolte sine konigliche maiestät iren chur vnd f. g. schrifflich ire gemut anczaigen vnd do sie iren chur und f. g. sunsten fruntlichen willen erczaigen konte wolten ire konigliche mayestät alleczeit willig befonden werden wie sie sich auch in glichnisse herwider vorsehen theten. Alsz haben die gesanten irer koniglichen mayestät hinwider angeczaigk dasz sie sich von wegen irer g. vnd genedigen hern nicht vorsehen hetten seine konigliche mayestät worde sie nicht gancz vorgebelich abschaiden lassen wil ire mayestät wmb disse schickunge bei iren g. vnd genedigen hern ansuchung auch trostlich erbitunge gethan esz worden sich auch ire chur vnd f. g. vile winger solchsz abschaidsz vorsehen vnd were disse kegenhulff nicht szo geringe wie sie ire konigliche mayestät achten etc Aber wie denn szo musten sie esz darbie wenden lassen vnd wolten ire g. vnd genedige hern aller handelunge zum vnderthenigsten vnd truelichesten wilsz Got zu irer widerkumpfft berichten vnd worden sich demnach ire ch. vnd f. g. gegen seiner koniglichen mayestät irer nottorfft nach zu halten vnd zu vornemmen lassen wissen vnd nachdem vil reden gewest dasz die konigliche mayestät etczliche artikel der relion im parlament handeln lassen alsz nemmelich von dem hoichwurdigen sacrament desz liebesz vnd bludez unsersz hern Cristi item von der prister ehe haben die gesanten gebetten seine konigliche mayestät alsz die die warhait liebte wolte in dissen groswichtigen saichen alleyne die warhait fordern vnd hanthaben etc Darauff dan die konigliche mayestät in eyne hefftige disputacion desz artikelsz die pristerehe belangend mit den gesanten komen die seiner mayestät nottorfftigen bericht vnd anczaige gethan vnd darnach iren abschaidt von irer mayestät genommen etc. Vnd nachdem konigliche mayestät schrifften an hoichgemelte vnsere g. vnd g. hern vorfertiget vnd den gesanten durch hern Crummello zugesteldt haben sie gebetten sich zu berichten wesz doch konigliche mayestät maynunge sie der confederacion halben vnd wesz seine konigliche mayestät vor condicion ader gegenhulff oder reciprocum begerte darauff der here Crummellus angeczaigt dasz die konigliche mayestät eyne tapffere summa geldesz zu erlegen willig aber der gestalt dasz solche geldt bayden teilen alsz seyner kokoniglichen mayestät vnd vnsern g. vnd g. hern vnd iren relionszvorwanten zuglich zum besten kome vnd wilchsz tail eher angriffen ‹wurde› dasz daszselbige solche geldt zu gebrauchen haben solte etc. Vnd do iren ch. vnd f. g. sulchesz annemlich ‹wäre› woste eher[673] dasz die konigliche maiestät an eyner tapffern summa geldesz niederzulegen nicht erwinden lassen etc. Alsz haben die gesanten diewil sie dissesz artickelsz halben zu handeln ader zu schlissen keinen befelich gehaipt sich erbotten daszselbige iren chur. vnd f. g. zu irer widerkunfft mit gotlicher hulff vnderthenichlichen auch zu berichten vnd alszo irn abschaidt den leczten tag maij genommen anno vt supra.
Franciscus Burchart
vicecanczler
subscripsit.
Ludowicus de Baumbach
subscripsit.
Endd. ‘Relation Ludwigs von Baumbach vnd Mgr. Frantz Burghardi von wegen der sendung in Engellandt.’
II
ACCOUNT BY LUDWIG VON BAUMBACH OF HIS JOURNEY TO ENGLAND. DECEMBER, 1539 TO JANUARY, 1540[674].
Auff donstag nach trium regum byn ich myt gottesz holff zu London ankomen vnd mich bye dem Hern Crumello ansagen Lassen hat er mich auff den freitag morgen frue alszo balde gefordert vnd holen Lassen vnd mich allerleii gefraugk wie esz im thuczenlant stehe vnd ab ich nicht macht ader befelich habe dasz buntnisz myt ko. mayestät zu schlissen etc.
Dar auff ich geantwort ich habe eyn credencz an die ko. mayestät vnd eyne werbunge im geheym vnd vortruen syner mayestät anzusagen vnd derhalp dem h. crumello gebetten myr forderlich zu sin dasz ich auff dasz erst szo mogelich von siner mayestät gehort moge werden.
Dar auff der H. Crumellus geantwort er werde esz der ko. mayestät zu forderlichesten ken grunewicz zu wyssen thon vnd vorsehe sich ir mayestät werde mich zu forderlichesten horen diewil ir mayestät mich kennen.
Auff den sonnobent byn ich von Cristoffel mont beschick vnd bericht die ko. mayestät habe befolen ich solt auff den sonntag morgen frue zu ix vren zu grunewicz sin do wolle ir mayestät mich ghoren vnd ir mayestät sie mynner ankonfft wole zufrieden.
Die ko. mayestät hat mich auff den sontag durch den hern Crumellum in s. mayestät innerst gemach fordern vnd fueren Lassen vor der messen da habe ich nach dem die ko. mayestät die credencz erbrochen vnd vorlesen allesz waisz myr befolen ist gewest nach der lenge myt besten flissze erczalet vnd bericht dar auff ir mayestät myt flisse gehort vnd alle wort zweygefraugk vnd alsz balde ich auszgeredt Hat s. mayestät geantwort ich habe lange desz ko vom franckrichsz gemudt gesport vnd vornommen vnd er wolde eyne botschaffe sich der dinge zu erkonnen thon vnd mich gefraugk ab ich solchsz auch lieden moge sonst wolle s. mayestät niemancz nicht melden dar auff ich s. mayestät geantwort dasz moge ich wole lieden szo verne niemancz genent von wem s. mayestät disze dinge vorstanden vnd mich gefraugk ab ich keine befelich habe die buntnisz myt s. mayestät zu schlyssen habe ich geantwort nein sondern s. mayestät zu raiden dasz sich ir mayestät irsz gemucz entlichen vornemmen Lasse vnd zum forderlichesten die bontnisz schlisse ehe esz zu kriege komme dar auff ir mayestät gesag m. h. habe im geschriben ich solde eyne zeitlangk bie s. mayestät blieben dar auff ich geantwort desz habe ich von m. g. h. keynen befelich.
Dar nach ir mayestät allerleii gemeine rede gehaipt vnd alsz balde in die kirchen gangen vnd alsz balde ir mayestät in ir. kapellen komen vnd mich gesehen haben ir mayestät myr gewinckt vnd angesprochen vor allen heren vnd gsaugk er habe mynem g. g. hern geschriben vnd sie haben im keyne antwort dar auff ggeben, vnd alsz witter gefraugk ab ich keynen befelich habe witter myt s. mayestät der buntnisz halber zu reden dar auff ich geantwort von dem schriben habe ich keine wisse der bontnisz halber wolle ich mich eyn kleinsz bedencken vnd mych myt dem Sexsissen vice canczeller vnderreden vnd sine mayestät beantworten.
Auff den dienstag darnach hat der H. Crumellus den vice canczeler vnd mich gefordert vnd allerleii myt vnsz bayden geredt vnd gesaugk s. h. der konnig sie geneigk sich myt vnsren h. zu vorbinden vnd darnach von der relionsz saichen zu reden angefangen dar auff myr[675] baide der vice canczeller auff latin vnd ich auff franczossiscz geantwort esz were gotelichen vnd erlichen dasz s. mayestät sich zu vor vnd ehe die pontnisz geschlossen myt vnsren g. h. desz gottlichen worcz vorgliche dar nach worde got genade vorliehen dasz alle saichen gudt worden dar auff der. h. Crumellus gesaugkt er siehe vnser maynunge den glauben betreffen aber wie die weldt iczt stehet wesz sich sin her der konnig halte desz wolle er sich auch halten vnd solte er darumb sterben er rade aber dasz die pontnisz beschlossen vnd dar nach von bayderseicz gelarten zusamen komen lasze vnd sich der schrifft vnd gotlichesz worcz vorglichen lasse wilche teil dan recht behalt dasz dem dan dasz ander teile folge vnd szo wyr myt s. h. dem ko. der saichen halber zu reden kemen szo wolt er vnsz geraiden haben dasz wyr sidick vnd nicht zu hart myt s. mayestät reden wolten etc. da myt s. mayestät nicht zue vngenaden vnd vngedulden erregt werde.
Dar nach von stonde an ist der H. crumellus zu dem konnige gangen vnd alsz balde mich allein zum konnige zu komen gefordert vnd hat s. mayestät angefangen vnd gesaugk die dinge die ich s. mayestät erczaldt habe nemen s. mayestät wonder dasz dasz vorhanden sin solte vnd solte im szo lange vorschwigen blieben sin in ansehunge dasz er syne ammasatten an bayden orten habe, zu dem szo konnen sie sich in ile szo starck nicht rusten er koncz in ile erfaren vnd szo sie den kreigk myt ime anfahen szo sollen sie entpfanen werden dan s. konrich sie nicht eyn lant wie die lande in thuczlant dan esz sie myt wasser vmbethomme beflossen vnd konnt niemancz zu im komen dan zu schiff.
Da habe ich die sachen der massen myt ploichehausern vnd polwercken auch myt schiffen bestaldt vnd vor wart dasz sie entpfanen sollen werden szo habe ich gudte schuczen vnd habe die von London hart bie myr vnd sonsten eyne stedt ist myr zu nennen vorgessen da kan ich in ile eyn czemelich volck auffbringen auch szo habe ich die vorretter gemeinklichen richten vnd die koppe abschlagen Lassen dasz myr niemancz lichlich eynen auffrure wirdt anrichten dasz magestu dynem hern sagen aber ich bedanck mich kegen dinen h. wie gehort vnd ich vorstehe die sache nicht anderst dan dasz er die saichen trueliche vnd gudt myt myr maynt.
Vnd szo vile den konnig von dennemarck betrifft da habe ich nicht myt zu schaffen ich waiss auch kein bontnisz myt im zu machen dan er hat den alten konig nach gefangen dasz isst wieder den pfalzgrauen vnd myt ‹welchem› byn ich in willensz eyn fruntschaffe eynsz hiracz zu machen etc.
Auch szo dynen myr die lanczknecht nicht dan alsz balde sie auff dasz mere komen szo werden sie krancg vnd sint desz mersz nicht gewont wie myne luede sint aber dasz wil ich raden dasz dyne hern der chur f. zu saxsen myn brueder der herzoig von klefa vnd gelderln vnd die andern fursten in der bontnisz sampt hanburgk vnd bremen vnd nicht vile vberlendisse stedt eyn erlichs bontnisz in allen gemeynen sachen beschlossen, were von den selbigen vberzogen worde dasz im die andern alle holffen mosten vnd eynsz sachen aller andern sachen sin most szo wil ich pfalcz auch dar zu bringen dasz sie vnsersz teilsz sin sollen.
Dan die Vberlendisse stedt haben sich nit witter dan wasz die relion betrifft keigen eubere hern vorbonden vnd ab der kaiser eyn ander vrsach zu eubern h. suchen ‹werde› szo worden sie in keinen biestandt thon. gedenck an mich vnd due magest dym h. solchesz wolle sagen dar auff ich s. mayestät geantwort ich habe die vorschribunge der bontnisz wie weidt sie sich streckt nicht gelesen der halp ich s. mayestät keynen bericht dar von thon konde dar auff ir mayestät gesaugk esz ist gudt vnd genugk darvonn geredt vnd myr die hant gebotten vnd myn abschaidt ggeben vnd der bontnisz nach malsz wie vor begerdt dar auff ich siner mayestät geantwort Ich wolle die dinge mynem g. f. vnd h. szo verne mich got gesunt frist zu myner wieder ankonff myt flissz berichten vnd zwifel nicht vnd zwifel nicht[676] s. f. g. werden sich gancz frundelich alsz siner mayestät frundt vnd der s. mayestät ere vnd gucz gunne von vor wisslichen vornemmen Lassen vnd byn do myt von s. mayestät abgeschaiden.
Auff dinstag nach sebastians vnd fabianes hat myr der H. crumellus myne abschaidt der massen ggeben dasz im s. h. der konnig befolen myr an zu sagen mynem g. h. sonderlichen dangk zu sagen vnd sien ir mayestät mynem g. h. myt allem fruntlichen willen auch allesz dasz zu thon dasz mynem h. zu eren vnd guttem kome zu willefaren hoich geneigk vnd ir. mayestät habe die saichen nicht anderst dan truelichen von myr vorstanden vnd ir. mayestät sie myr vor myne person myt allen genaden geneigk dar auff gancz mynen abschaidt genommen. geschechen auff die tage wie ob stehet anno etc. xl in vrkunt myne hant
D
Luodewig von baumbach
zu bynsfort sst.
Endd. ‘Relation Ludove. von baumbachs aus Engelland vff d. gesheene verwarnung.’