„Dies bedeutet, daß Sie mich betrogen haben“, sprach ich scharf. „Hier handelt es sich nicht um eine wissenschaftliche Gesellschaft, sondern um etwas ganz anderes?“

„Ja“, erwiderte Menni gelassen. „Wir alle sind Bewohner eines anderen Planeten, gehören einer andersgearteten Menschheit an. Wir sind – Marsbewohner.“

„Weshalb betrogen Sie mich?“

„Hätten Sie mich angehört, wenn ich Ihnen mit einem Male die ganze Wahrheit gesagt haben würde? Ich hatte äußerst wenig Zeit, um Sie zu überzeugen. Deshalb mußte ich um der Wahrscheinlichkeit willen die Wahrheit fälschen. Ohne diesen Uebergang wäre Ihr Bewußtsein allzusehr erschüttert worden. In der Hauptsache aber – was diese unsere Reise anbelangt – sprach ich die Wahrheit.“

„Ich bin also dennoch Ihr Gefangener?“

„Nein, noch sind Sie frei. Es bleibt Ihnen eine Stunde Zeit, Ihren Entschluß zu fassen. Wollen Sie die Fahrt aufgeben, so werden wir Sie zurückbringen und unsere Reise aufgeben, denn es hätte für uns keinen Sinn, allein heimzukehren.“

„Wozu brauchen Sie mich?“

„Um ein lebendiges Band zwischen uns und der irdischen Menschheit herzustellen. Damit Sie unsere Lebensordnung kennen lernen und den Marsbewohnern die nähere Bekanntschaft mit der irdischen Ordnung vermitteln, damit Sie, falls Ihnen dies erwünscht ist, in unserer Welt Vertreter Ihres Planeten seien.“

„Ist dies nun bereits die volle Wahrheit?“

„Ja, die volle Wahrheit. Falls Sie die Kraft fühlen, diese Rolle durchzuführen.“