Freude herrschte ringsum, nur ich allein vermochte nicht eine zitternde, quälende Erwartung zu überwinden.

Näher und näher ... Keiner von uns brachte es über sich, etwas zu tun, – alle blickten unentwegt abwärts, dorthin, wo eine andere Welt kreiste, – eine Welt, die für sie die Heimat, für mich aber ein Ort des Geheimnisses und der Rätsel war. Nur Menni befand sich nicht unter uns, er stand im Maschinenraum: die letzten Wegstunden waren die allergefährlichsten, es galt, die Entfernung festzustellen und die Schnelligkeit zu regulieren.

Wie kam es eigentlich, daß ich, ein unfreiwilliger Kolumbus dieser Welt, weder Freude, noch Stolz, ja nicht einmal Beruhigung fühlte, jetzt, da wir ans feste Land gelangen sollten?

Künftige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus ...

Noch etwa zwei Stunden! Rasch überschritten wir die atmosphärische Grenze. Mein Herz begann schmerzhaft zu pochen, ich vermochte nichts mehr zu sehen, eilte in meine Stube. Netti folgte mir.

Er begann mit mir zu plaudern, – nicht über die Gegenwart, sondern über die Vergangenheit, die ferne Erde, die dort oben lag.

„Sie werden noch dorthin zurückkehren, wenn Sie Ihre Aufgabe erfüllt haben“, sprach er, und seine Worte klangen mir wie eine zarte Aufforderung, mich mannhaft zu halten.

Wir redeten über diese Aufgabe, über ihre unbedingte Notwendigkeit und Schwere. Unmerklich verging die Zeit.

Netti blickte auf den Chronometer. „Wir sind angekommen“, sagte er. „Gehen wir zu ihnen!“