7. Aeschynanthus leucalatus var. sikkimensis.

8. Catopsis sp.? (Blumenau).

9. Tillandsia vestita.


Fussnoten

[1.] Ich habe nur die Gattungen aufgenommen, von welchen ich epiphytische Arten selbst beobachtet, oder in der Literatur erwähnt fand. In Begrenzung und Reihenfolge der Gattungen folge ich Wittmack in Natürl. Pflanzenfam., Bd. II, p. 32 sqq. [2.]Engler, Entwickelungsgesch., II, p. 128.[3.] Versch. Farne (Nephrolepis), Orchideen (selten), Utricularia.[4.] Viele Araceen, Bromeliaceen, Carludovica, Peperomia etc.[5.]Vergl. über diese Pflanzen Schenck l. c.[6.] Vgl. darüber auch das 1. Heft des 1. Bandes der in Demerara erscheinenden Zeitschrift »Timehri«.[7.]Die Blattstiele sind an schattigen, feuchten Standorten, so auch in unseren Gewächshäusern, länger und bedeutend dünner als an der Sonne.[8.]Die erste anatomische Untersuchung einer solchen Pflanze habe ich in meinen Epiphyten Westindiens gegeben; sehr werthvolle Angaben über andere Arten bei Janczewski l. c.[9.]Vgl. über die Structur dieser Durchführgänge Schimper, Bot. Centralbl., 1884, p. 255; Janczewski, l. c. p. 118.[10.]Ausser einigen Zusätzen und Modificationen aus meiner Arbeit von 1884 (Bot. Centralbl., Bd. XVII) entnommen.[11.] Dass Lierau eine Differenzirung in Nähr- und Haftwurzeln bei Anthurium vermisst hat, beruht nicht, wie er es glaubt, auf dem Einfluss der Cultur, sondern ist einfach darauf zurückzuführen, dass geeignete Arten ihm nicht zur Verfügung standen; die grosse Mehrzahl der Anthurium-Arten gehört zur ersten Gruppe. Die Gewächshäuser von Kew sind die einzigen, wo ich Anthurium-Arten des zweiten Typus beobachtet habe. Monstera deliciosa, wo nach Lierau in so ausgezeichneter Weise die Differenzirung zwischen Nähr- und Haftwurzeln zum Vorschein kommt, ist eine im Boden keimende Kletterpflanze, deren Stamm allerdings später von hinten abstirbt.[12.]Ausser einigen Zusätzen und Modificationen meiner Arbeit von 1884 entnommen.[13.] Obwohl ich an Ort und Stelle aus Mangel an Apparaten und hier aus Mangel an Material keine Versuche machen konnte, unterliegt es doch keinem Zweifel, dass die Wachsthumsrichtung der Wurzeln durch negativen Geotropismus bedingt ist. Die Stellung der Pflanze sei, welche sie möge, ihre Wurzeln stehen stets nach oben, und zwar bilden dieselben die verschiedenartigsten Winkel, um sich in den Erdradius zu stellen; kein anderer Tropismus kann die Ursache der Erscheinung sein, wie es Jedermann in reichen Orchideenhäusern constatiren kann.[14.] Die Pflanze wird in europäischen Gewächshäusern in Töpfen cultivirt, wobei natürlich die Eigenthümlichkeiten des Wurzelsystems beinahe nicht mehr erkennbar sind. Ich habe jedoch häufig (z. B. in Kew, Lüttich) die negativ geotropischen, aber wegen Mangels an Humus kurz bleibenden Nährwurzeln sich zwischen den Blättern erheben sehen.[15.]Wie mir Dr. Fritz Müller mittheilte.[16.] André hebt den Reichthum der Bromeliaceen auf Calebassenbäumen in Neu-Granada hervor.[17.] Auf einer Reise von Maturin über Aragua, San Felice, Gunna-Guana, den Cuchilla·Pass, Socorro nach der Guacharro-Höhle bei Caripe. Vgl. Humboldt, Reise in die Aequinoctial-Gegenden, Bd. I, p. 345 u. f. [18.] Vgl. Hooker, V, p. 529.[19.] Vgl. darüber auch André, l. c.[20.] Vgl. z. B. Poeppig, Bd. II, p. 406.[21.] Vgl. Peschel, Bd. II, p. 271; Hann, Handb. etc., p. 176.[22.]Vgl. Hann, l. c., p. 177.[23.]Vgl. Hann, l. c., p. 178.[24.]Nach Hooker's Flora of British India.[25.] Vgl. darüber das citirte Werk von Gamble; von diesem Autor stand mir auch eine Liste der Orchideen von Darjeeling zur Verfügung, welche derselbe auf Grund seines reichhaltigen Herbariums, auf freundliche Veranlassung von Herrn Dr. Brandis, zusammengestellt und letzterem mitgetheilt hatte.[26.]Vgl. darüber auch Grisebach, IV, p. 425.[27.] There are but few districts in the world which compare with Japan as regards the quantity and distribution of the yearly rainfalls. This would chiefly be the case with the Gulf States of North-Amerika, where likewise the summer is the rainiest season of the year, and the quantity of rain equals that in Japan. Thus Mobile has a fall of 1,626 mm, Bâton Rouge of 1,528, New-Orleans of 1,295, St. Augustin of 1,092. (Rein, l. c., engl. Ausgabe; p. 121.) [28.] Grisebach, I, Bd. II, p. 482. Vergl. darüber namentlich Hann, Handb., p. 681 ff., und Darwin, Naturw. Reisen, II. Theil, p. 26–66.[29.]R. A. Philippi, l. c. [30.]Hann, Handb., p. 372.[31.] Bd. II, p. 406.[32.]Vgl. über das eigenthümliche Klima der Südwestküste Amerikas Hann, Handb., p. 681 ff.[33.] Vgl. darüber Hann, I, p. 351, und über die Epiphyten ob. p. 114.[34.] Aus diesem Grunde wird man auch nie von einer physiologischen Pflanzengeographie sprechen können, während eine physiologische Morphologie natürlich wohl denkbar ist, obwohl sie auch in ihren Uranfängen noch nicht besteht.


Anmerkungen der Korrekturleser

Vom Korrekturleser wurden mehrere Änderungen am Originaltext vorgenommen.