So so? tref ich euch Leutchen da an! Erscholl unvermuthet eine Stimme, die Beide aus dem Gespräche riß. Lollys Vater war es. Salassin bewillkommte ihn herzlich.

Ja ja! — hob Bengler an — der Magnet zieht Eisen an, und das Eisen hängt sich an den Magnet. Schaut, schaut — wie kamt ihr zusammen.

Sal. Durch Ungefähr — ich wich dem Haufen, und gieng da herum, und Lolly erschien mir.

Lolly. Ich war müde von dem langen Herumwandeln — da lagerten wir uns denn in den kühlen Schatten auszuruhn.

Beng. Ja wohl euch Beiden mag wohl ziemlich heiß seyn — ihr glüht ja wie ein Kirchendach.

Die Beiden blickten sich an, und sahen auf die Bäume. Bengler lachte über ihre Verlegenheit.

Beng. Ich wohne im Gasthof zur silbernen Narrheit, Salassin, und bleibe noch einen Tag in der Residenzstadt: Dort kannst du uns morgen finden. Heute mögt ihr euch noch unter die Tänzer mengen. Doch — vergeßt die Landessitte nicht länger! Geschwind kommt — und wandelt wieder mit den Armen oder andern Unbekannten!

Salassin und Lolly drückten sich ungestüm die Hände, als sie unterm Volke wieder waren, und jedes schied von ihnen: Lolly rechts, Bengler lings, Salassin — Lollyn nach, und Lolly Salassin in der Nähe. Doch verloren sie sich bald, und der beglückte Träumer gieng mit unbeschreiblich süssen Wallungen des Innern herum, jeder, dessen Arm er faßte, mußte heiter und froh mit ihm werden.

Unvermuthet stieß er auf Sebalden.

Pst! Auf einige Worte nur, Salassin! — rief jener ihm zu, und drängte sich durch einen Haufen Menschen.