Sebald — gehst du redlich mit mir um?
„Welch ein Mißtraun! Was muthest du mir zu?“
Du liebst sie!
„Ey, wenn hab ich das gesagt?“
Ich merke es — du warst immer so verstimmt, wenn ich dich auf jenes schöne Mädchen brachte, von dem du mir zuweilen wie ich mich entsinne, begeistert erzähltest — wie sie gejammert habe, wie ihre Thränen so häufig über die Wangen rieselten — Du bist in mancher Stunde nicht ganz mit deiner Seele da wo du sprichst —
„So gliech ich wohl gar dir am Ende!“
Spotte nicht, ich verbarg meine Empfindung für Lollyn nicht. Sebald! Freund! Ich bitte dich — zeige mir das Mädchen.
„Von Herzen gerne! Aber —“
Wieder?
„Aber gleich, — meint ich — geht es nicht an. Heut Abends —“