A. Schoenflies.


Inhaltsverzeichnis

[Vorwort]
§ 1[Die Grundgesetze]
§ 2[Die allgemeinen Gesetze für die zeichnerische Darstellung ebener Gebilde]
§ 3[Die praktischen Regeln der zeichnerischen Darstellung]
§ 4[Die Grundgesetze der Perspektiven Beziehung]
§ 5[Die parallelperspektive Lage]
§ 6[Die unendlichfernen Elemente]
§ 7[Anwendung auf einige zeichnerische Aufgaben]
§ 8[Die allgemeinen Gesetze der ebenen Darstellung räumlicher]
§ 9[Die zeichnerische Darstellung der räumlichen Figuren]
§ 10[Herstellung der Bilder aus Grundriß und Aufriß]
§ 11[Punkt, Gerade und Ebene in Grundriß und Aufriß]
§ 12[Metrische Verhältnisse im Grundriß und Aufriß]
§ 13[Die Einführung neuer Projektionsebenen]
§ 14[Die Axonometrie]
§ 15[Der scheinbare Umriß]
§ 16[Die stereographische Projektion]
§ 17[Die Relief- und Theaterperspektive]
[Anhang]


§ 1. Die Grundgesetze.

I. Das physiologische Grundgesetz. Der Entstehung unserer Gesichtswahrnehmungen liegt folgende Tatsache zugrunde. Das Auge besitzt die Fähigkeit, die Richtung zu empfinden, aus der die auf der Netzhaut einen Sehreiz auslösenden Lichtstrahlen kommen. Diese Fähigkeit ist die wesentlichste Grundlage aller zeichnerischen Darstellung. Physiologisch ist sie folgendermaßen bedingt.[1]