Am Abende vorher war schon das Hauptsächlichste, was mitgenommen werden sollte, in den Wagen geschafft, und die Frauen hatten am Nachmittage in mehreren Stellen Abschied genommen: bei den Gärtnerleuten, in der Schreinerei und im Meierhofe.

Am andern Morgen erschienen sie bei dem Frühmahle in Reisekleidern, während noch Arabella, das Dienstmädchen Mathildens, diejenigen Sachen, die bis zu dem letzten Augenblicke im Gebrauch gewesen waren, in den Wagen packte.

Nach dem Frühmahle, als die Frauen schon die Reisehüte aufhatten, sagte Mathilde zu meinem Gastfreunde:

»Ich danke dir, Gustav, lebe wohl, und komme bald in den Sternenhof.«

»Lebe wohl, Mathilde«, sagte mein Gastfreund.

Die zwei alten Leute küßten sich wieder auf die Lippen, wie sie es bei der Ankunft Mathildens getan hatten.

»Lebe wohl, Natalie«, sagte er dann zu dem Mädchen.

Dasselbe erwiderte nur leise die Worte: »Dank für alle Güte.«

Mathilde sagte zu dem Knaben: »Sei folgsam und nimm dir deinen
Ziehvater zum Vorbilde.«

Der Knabe küßte ihr die Hand.