Apropos – ihr Schweden seid doch auch halb deutsch! Wie kann man nur? Ridicule! Und eure Sprache auch!

Wie hieß es nun wieder: donnez moi – ‚giff mik un giß‘ – un giß! Wie drollig! Wie lächerlich!“

So plapperte Seine neugebackene Königliche Hoheit mit der Selbstgefälligkeit eines Papageien weiter und imponierte seinem Adjutanten und nicht zum mindesten seinem Kammerdiener mit seiner Zungengeläufigkeit, die, wie sooft bei seinen Landsleuten, ersetzen mußte, was ihm an Geist abging.

Als aber der Kammerdiener ans Barbieren kam, da stand das kronprinzliche Mundwerk endlich so lange still, daß der Adjutant seine Meldung abstatten und mitteilen konnte: der englische Bevollmächtigte, General Stewart, widerriete auf das bestimmteste einem Rückzug über die Elbe.

Wenn überhaupt zurückgegangen werden müßte, da wäre der General Stewart dafür, dann lieber über die Mulde, ja sogar bis hinter die Saale –, überhaupt nach Südosten auszuweichen, wie es Blücher vorgeschlagen hatte, um die Verbindung mit der aus Böhmen vorbrechenden Hauptarmee zu suchen und die Rückzugslinien Napoleons auf Weißenfels und Erfurt zu bedrohen.

Der Kronprinz hörte gelassen zu, ließ sich einseifen und antwortete mit keinem Wort.

Er gedachte der Subsidien, die ihm England zahlte, und die wohl dessen Bevollmächtigten berechtigten, ein Wort mitzureden.

Als aber dann ein zweiter Adjutant mit der Meldung hereinkam, die Franzosen hätten seine Schiffsbrücken bei Aken und Roßlau zerstört, da atmete der Kronprinz erleichtert auf.

Denn nun mußte er links der Elbe bleiben, ob er wollte oder nicht!

Die Sache war entschieden. Der Engländer hatte seinen Willen, und selbst brauchte er, dank dem Feinde, keinen Entschluß zu fassen.