„Weiß Gott,“ sagte der jüngste, „mir ist’s, als gehörte ich zu dem Kriegsvolk und müßte mit, gleichviel wohin! Wäre ich schon siebzehn, wie du, ich ließe mich anwerben!“
„Ich besorg’s dir, Gebhard und mir auch!“
„Die Schulbank zu drücken habe ich satt! Wozu auch, wo’s Pferde gibt? Aber nichts dem Schwager verraten!“
„Ich werde mich hüten! Der schickt mich dann gleich zurück nach der Schweriner Pagenschule, auf daß ich bei den Mecklenburgern graue Haare kriege, ehe ich ein Offizierspatent bekomme! Da möchte ich nicht dienen!“
„Ich auch nicht!“
„Bei den Preußen aber noch weniger! Ich danke für die Fuchtel Fritzens!“
„Ich auch!“
„Bei den Schweden reitet sich’s viel freier und lustiger!“
„Gehen wir zu den Schweden!“
Nachdem sie so im Fluge mit echt jugendlicher Sorg[pg 11]losigkeit diese nicht ganz unwichtige Lebensfrage erledigt hatten, sprangen sie von den Pferden, trieben sie wieder auf die Weide und gingen zum Gutshof hinauf, um den Rest des Tages irgendwie totzuschlagen.