»Wie meinen Sie?«
»Nun — das hast du doch soeben gesehen! Du brauchtest nur zu wünschen, und gleich waren sie da!« Sie wußte, daß er die Wahrheit sagte, aber sie mochte es doch nicht glauben.
»Woher wußten Sie, was ich gerade wünschte?«
»Ein Wunsch ist nicht schwer zu erraten, wenn das Interesse da ist!«
»Aber Sie warfen gleich ein Goldstück!«
»Wolltest du nicht ein Goldstück für sie?«
»Ja. Und daß Sie das gleich wußten, macht mich bange!«
»Wer fürstlich zu wünschen versteht und gleich vom Schicksal mit der Erfüllung bedient wird, braucht keine Angst zu haben! Wünsche nur weiter!«
Er lächelte, und dies Lächeln brachte sie wieder in Harnisch.
»Was wollt Ihr von mir? Warum seid Ihr hinter meinen Gedanken und Wünschen her — erst in der Kirche und dann jetzt?«