Damit ging sie an dem maßlos erstaunten Theo vorbei in die kleine saubere Küche hinaus, und kam lächelnd zurück, eingehüllt in eine duftige Wolke, die von der – ja wahrhaftig! von der Bratenschüssel aufstieg!
»Ja was ist denn das?«
»Rostbraten mit Essig gespritzt, mein lieber Theobald. Und geröstete Kartoffeln dazu. Dein Lieblingsabendmahl!«
»Ja, wer hat denn ...«
»Iß nur und frage nicht! Iß! Glaubst du, ich hab deinen Magen nicht knurren hören! O der! Der hat eine Aufrichtigkeit! Aber so komm doch!«
»Keinen Bissen nehm ich, bevor ich nicht weiß, woher das kommt!«
»Na, woher soll's denn kommen? Vom Fleischhauer!« scherzte die Mutter gutlaunig.
»Mutter, du weißt! Sag mir's! Oder ich geh fort! Ist's vom Onkel?«
Wie seine Augen funkelten und seine Brauen sich zusammenzogen! Die Mutter kannte das. Verlegen, so ganz wundersam verlegen stand sie eine Weile da, zog an ihrer blühweißen Schürze und hauchte endlich hervor:
»Nein, nicht vom Onkel.«