»Jetzt aber einen Wagen!«

»O bitte sehr! Johann, besorgen Sie dem Herrn einen Wagen!«

»Fiaker? Komfortabla?«

»Alles eins!«

Der Doktor machte der »Feenkönigin« das Kompliment, daß sie nicht nur zaubern, sondern auch bezaubern könne. Und ehe der grinsende Johann mit dem Wagen erschien, hatte er ein Stelldichein erwirkt. Ja, er war eben »ein verfluchter Kerl!« Ihm konnte keine widerstehn! Keine? Hm! Nun ja! Vor kurzem hatte ihn eine gründlich ablaufen lassen im Abenddämmer drüben im Stadtpark. Dumme Gans! Auch die wird nachgeben müssen! Er hatte es sich in den Kopf gesetzt! Sie konnte ihm nicht auskommen – er kannte ihren täglichen Weg.

Der Einspänner, den Johann »brachte«, trat ein und fragte:

»Is weit, gnä Herr? I bin um siemi bstöllt.«

»Weit? Himmel Herrgott! Wo wohnen denn diese Leut nur gschwind!«

»Ja i waß nit!« sagte der Rosselenker »feanzerisch«. Die Feen lächelten.

»No wirds?« fragte der Kutscher jetzt schon ungeduldig. Als dem verzweifelten Doktor noch immer keine Adresse einfiel, schnalzte der Fahrgewaltige laut mit der Zunge und sagte lakonisch: »Dann suachn S' Ihna an andarn! Wüha Bräunl!«