»Daß der Unglücksmensch aber auch Müller heißen muß!« rief der gepeinigte »Wohltäter« halblaut vor sich hin und schlug mit der Faust auf die unglaublich vielen »Müller« ein.

»Was manan S' denn für an Müller, Herr Nachbar?«, fragte jetzt ein behäbiger Herr vom Nebentische sehr freundlich.

An der Tür erschien aber schon das unheimlich große runde blaurote Gesicht des ungeduldigen Einspänners.

»Gnä Herr, Zeit is! I vasam sunst mei bstöllte Fuahr!«

»Gleich! Gleich! Welchen Müller, fragen Sie? Ja, mein Gott! Sie kennen ihn ja doch nit!«

»No, sagn können Sies ja doh! Dös kost ja nix! I kenn nämli an Josef Müller.«

»Der, den ich meine, hat eine Menge Kinder: Rudi, Pepi, Poldl, Gustl, Franzl und ein Mäderl, Mizzi heißts.«

»Und a Frau, geltn S', a recht a riegelsame resche Frau, die nach jedn zehntn Wurt sagt: »No wia-r-i halt sag!«

»Ja, die is! Die ists!«

»Na, alsdann! Warum sagn S' denn dös nit glei?«