„Ja, wenn sie wollten! Die werden es aber bleiben lassen, unserer Erde einen Besuch abzustatten nach den schwarzen Bildern, die wir oben von ihr entworfen haben,“ knurrte Piller.

„Ja, wir malten recht düster damals in Angola,“ warf Brummhuber ein.

„Aber durchaus wahr. Und rückhaltsloseste Wahrheit und Offenheit waren wir den edlen Marsiten schuldig,“ bemerkte Stiller.

„O Angola!“ seufzte Piller, sich wieder kräftig schneuzend. „Doch was nützt die Sehnsucht nach diesem Eden? Vorbei, vorbei für immer!“

„Sei aufrichtig dankbar für die herrliche Erinnerung daran, die dir geblieben ist,“ verwies ihn Stiller.

„Laß mich lieber Lethe trinken und schieb mir die Flasche zu, Freund Siegfried,“ bat Piller. Lächelnd gehorchte Stiller.

„Immer derselbe!“ tadelte Brummhuber. „So treibst du es an jedem siebenten Dezember, seit wir wieder hier unten weilen.“

„Mensch und Freund, wie prosaisch bist du wieder einmal! Wie wenig verstehst du mich! Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß was ich leide, kann auch ich mit dem Dichter sagen.“

„Wir wollen dir deshalb auch mildernde Umstände zubilligen, Piller, und eine neue Flasche bestellen, wenn wir auch dein sogenanntes Leiden nur cum grano salis gelten lassen,“ entgegnete Stiller mit freundlichem Lächeln und die Klingel ziehend.

„Stiller, altes Haus, du verstehst mich immer wieder am besten,“ lobte Piller.