„So etwas kann vorkommen,“ entschuldigte Frommherz.

„Immerhin ein gelungener, unsterblich lächerlicher Streich. Aber jetzt komme ich mit einer Bitte zu Ihnen, mein lieber Frommherz,“ fuhr der Graf fort. „Halten Sie sich nicht fern von uns, sondern schenken Sie uns die Ehre Ihres baldigen Besuches. Wir sind außerordentlich begierig auf das, was Sie uns sagen wollen, und möchten von Ihnen schon heute abend, falls Sie nicht zu müde sind, einige Mitteilungen entgegennehmen. Ich wurde gestern in unserm Vereine von allen Seiten bestürmt, Sie darum zu bitten.“

„Ich werde Ihrem Wunsche in bescheidenem Umfange zu entsprechen suchen,“ antwortete Frommherz. „Wann soll ich erscheinen?“

„Um acht Uhr in der Liederhalle.“

„Gut! Ihr kommt doch mit mir, meine Freunde?“

„Selbstverständlich,“ knurrte Piller, ehrlich zornig über die seinem Freunde gemachte wenig rücksichtsvolle Zumutung.

„Also bis heute abend, meine Herren. Auf Wiedersehen und besten Dank für Ihr Entsprechen!“ Damit verabschiedete sich der Graf von Neckartal.

„Kaum zurück, wirst du zu einem Vortrage gepreßt, mit dem es wahrlich keine Eile gehabt hätte,“ polterte Piller, als der Graf gegangen war.

„Er wird kurz genug ausfallen, laß mich nur machen,“ erwiderte Frommherz lächelnd. „Ihr habt ja durch eure Publikationen über den Mars und seine Bewohner, wie ihr mir gesagt, genügende und erschöpfende Schilderungen gegeben. Somit bleibt mir glücklicherweise nur wenig mehr zu erklären übrig.“

„Es ist gut, daß du meine Größe hast, Fridolin. So kann ich dir mit entsprechender Kleidung für heute abend aushelfen. Auch mein Diener Hans, ein ehemaliger Haarkünstler, wird dir deine Marsitenmähne nach augenblicklicher Erdenmode um- und zustutzen,“ sprach Stiller. „Und nun laßt uns noch ein wenig den schönen Tag genießen und durch Wald und Flur streifen!“