„Eine Schule?“ rief der Erdensohn erstaunt. „Sehen bei euch die Schulen so aus? Was macht denn der Lehrer hier im Walde?“
„Er lehrt die Schüler kennen, was sie sehen, alles, Pflanzen und Tiere, den Boden und die Gesteine, woraus er zusammengesetzt ist, was sich in ihm entwickelt, was auf ihm vorgeht, Natur und Menschenwerk.“
„Das ist viel,“ sagte Fridolin.
„Ja, es ist viel,“ erwiderte Eran. „Ich kenne Alan persönlich. Er ist einer unserer tüchtigsten Jugenderzieher, doch weit von hier, nahe der Grenze unseres Nordpolargebietes stationiert. Dort ist infolge des ungünstigeren Klimas die Bodenproduktion eine andere, eine spärlichere als hier, wo wir uns etwa auf dem fünfzehnten Breitengrade befinden. Deshalb führt Alan seine Zöglinge zuweilen in unsere Gegend.“
Der jetzt ganz langsam dahinrollende Wagen war nun dicht zu der Gruppe herangekommen und hielt. Eran begrüßte den Lehrer mit der den Marsiten eigenen wohltuenden Herzlichkeit.
„Ich freue mich, dir hier zu begegnen,“ sagte er, Alan die Hand reichend. „Gedeiht dein Werk?“
„Ich bin so glücklich, vieles reifen zu sehen,“ sagte der Angeredete, seine schönen, warmen Augen auf den Greis richtend. „Doch bleibt noch vieles zu tun.“
„Wohl dir, daß du noch mitten im Schaffen stehst!“
„Ja, die Arbeit macht froh!“
„Leb’ wohl, Alan! Werde ich dich bald einmal in Lumata sehen?“