Becht- s. [Beraht] (V., einst. K.).
Beck III. ahd. peccho, mhd. becke, aus der Schriftsprache durch „Bäcker“ verdrängt; in oberdeutschen Mundarten noch jetzt der „Beck“, Mehrh. die „Becken“.
FN. Beck, Beckh, Bäck (München 1876: 49 mal Beck, nur 17 mal Becker).
Zss. ([S. 44]). Brodbeck (mhd. brôtbecke). Fesenbeck. Hofbeck. Jungbeck. Kleinbeck. Kornbeck („Korn“ hier wohl in dem engeren Sinne von Roggen). Sauerbeck. Täglichsbeck. Wasserbäch (Württ. — vgl. Bertram der Waterbeck 1379 Lipp. Reg.).
Beckenhube III. „Pickelhaube“, vgl. Peckelhub 1434. Übrigens 1610 in Waldsee eine Wirtschaft „zur Beckelhaube“.
Becker III. ahd. bakâri, mhd. becker der „Bäcker“.
FN. Becker (mit seltenen Ausnahmen noch in der alten Schreibung mit e), hin und wieder Bekker, welches auf niederländische Einflüsse zurückzugehen scheint (s. [Dekker]). In Ostfriesland auch ohne Umlaut: Backer, Bakker (Borkum), vgl. neuniederl. bakker. Gen. Beckers (niederrhein.).
Zss. 1) nach der Art des Gebäckes: Kuchenbecker. Semmelbecker. Stollenbecker. Weckbecker. Weißbecker —
2) nach der Art des Backens und dem dabei verwendeten Geräte: Kohlenbecker. Pfannenbecker. Waterbecker —