Burcward: BurgwardtBorgwardt.

Einstämmige Kürzung Burg-.

Burgio, Bucco: BürgeBurckBuggeBuckBorgeBorckBock. Gen. Burgs. Patr. A. BückingBöcking.

Vklf. (i): BurkiBürgi (schweiz.). (i + n) Bürgin. (l): Bürgel; BürgleBürkleBückelBöckel. (l + n): BürklinBürckleinBücklein. (z): BurtzBorz. (z + l): BürzelPörzel.

Auslautend in 179 Namen (Först.), die sämtlich weiblich sind.

Burg- s. [Burg] I. (V.).

Bürg- s. [Burg] I. (einst. K.).

Burg III. got. baúrgs, ahd. purc, burg, mhd. burc befestiger, bergender Ort, „Burg, Stadt“. Schon im 1. Jh. Teutoburgium und Asciburgium; einfaches Burg erst aus dem 8. Jh. nachweislich und in derselben F. in tausend heutigen N. Niederd. -borg (so immer bei Klempin, z. B. Brandenborgh).

FN. Dillenburg. Brandenburg. Eulenburg. Mecklenburg. v. d. Malsburg.

Das ahd. p noch in: Marpurg. Regenspurg. Niederd. v. d. Borg. Drieborg (O. Driburg). Humborg (O. -burg). Osborg (O. -burg). Tecklenborg (O. -burg). Wieborg. Winzenborg (O. -burg) — bes. in dem nordwestlichen Deutschland, während es in den ON. fast durchweg in -burg verhochdeutscht zu sein scheint.