FN. Edelbüttel, auch Eddelbüttel. Oldenbüttel. Sießenbüttel.
Butterbrod III. vgl. Kese-unde-brot um 1530 (Lübben), altniederd. Wekebrôd.
Butterfaß III. deutlicher Gerät-N.
Buttermann III. ein „Butterhändler, -träger“. Niederd. Bottermann.
Butterweck III. ein aus Butterteig gebackener Weck. Halbfranzösiert in barbarischer Schreibung Bouterwek, „um der unästhetischen Butterwecke zu entgehen“ (Pott). Auch Butterwegge.
Bütting s. [Bod] (einst. K.).
Buttmann Pott S. 596: „Möglicherweise aus Butte für Bütte. Oder Verkäufer von Butten (Butt, Platteise, Rhombus piscis). Oder vom hamburg. Adj. butt, von kleinen Kindern, vgl. verbuttet, auch grob, plump.“ Alle diese Vermutungen sind in die Luft gebaut, wenigstens soweit es sich um den N. des bekannten Gräcisten handelt; denn dieser ist urspr. gar nicht deutsch, sondern französisch, von Réfugiés stammend, Boudemont, woraus nur Buttmann verdeutscht worden (s. Allg. deutsche Biographie S. 656).
Büttner III. mhd. bütenaere (vom ahd. putin, mhd. büten, bütte) „Bötticher“ („Büttnerstraße“ in Breslau).
FN. Büttner. Böttner. Verderbt Bittner (Schles.); Pittner (bayr.).
Butze s. [Bod] (einst. K.).