Bes. in vielen Zss. Barfuß (niederd. Barfot, Barfft 1511 Klemp.). Blaufuß. Breitfuß (vgl. Henricus dict. Breytfuz 1306). Gelbfuß. Großfuß. Gugelfuß (württ). Holzfuß. Kaulfuß. Krumfuß. Leichtfuß, halbniederd. Lichtfuß. Platzfuß. Rauchfuß, halbniederd. Ruhfuß. Scharrfuß. Schmalfuß. Schneefuß. Schönfuß. — Niederd. Kliefoth. Stolterfoth. Holtfoeth (oe = ô Viersen).

Sehr häufig sind Zss. mit Tiernamen, wie schon im J. 1212 Hartlieb Gensevuz:

Hasenfues (vgl. das Appellat. „Hasenfuß“). Hühnerfuß. Kalbfus. Kranefuß; Krohnfuß. Kuhfuß; Kühfuß (eine württ. Familie d. N. ließ sich vor 30 J. in Reiff umtaufen). Lammsfuß. Muckenfuß, Muggenfuß. Rehfues (wohl wegen der Zierlichkeit). Rindsfuß. Schweinefuß. Ziegenfuß.

Imperativisch: Regenfuß. Streckfuß.

Fütterer III. mhd. fuoteraere „Futterhändler“, (in Halle früher eine besondere Zunft bildend. Kleemann.)

G.

Gaab s. [Gab].

GAB, GIB I. got. giban, angels. gifan, ahd. kepan, mhd. geben „geben“. Freigebigkeit, bes. auch als Gastfreundschaft, ein schöner Zug des altgermanischen Lebens.

FN. (Gebeberaht): Gabrecht.

Gibfrid: GiebfriedGepfertGeffert. Gen. GiefersGeffers.