Gemeinhardt III. „Gemeindehirt“.
Gempel s. [Gand] (zweist. K.).
Gen- s. [Gand].
Geng- s. [Gang].
Gensfleisch III. eine alte angesehene Patrizier-Familie zu Mainz. Frielo G. hatte im 14. Jh. die Erbtochter Elsa, von dem alten Geschlechte derer zum Guttenberge, geheiratet und dessen Güter den seinigen hinzugefügt. Sie wohnten im Hofe zum Guttenberge am St. Christoffels-Kirchhofe, und hier wurden ihnen zwei Söhne geboren: Frielo und Henne (Johannes), der letztere, der berühmte Erfinder der Buchdruckerkunst, wahrscheinlich 1397.
Gensterblom III. (Mainz) „Ginsterblume.“
Gentsch s. [Gand].
Georgius II. griech. der „Landbauer“; der h. Georg, welcher angeblich unter Diocletian gelebt hat, Patron der Ritterschaft ([S. 25]).
FN. Georgius. Gen. (lat.) Georgii, gewöhnl. zsgz. Georgi.
Mit Kürzung im Auslaut: Georges — Jorges (od. Genet.?) — George; Georg (Zss. Kirchgeorg) — Görg; Jörg — Jürge. — Girg (Wien). Gen. Görgen (Domgörgen); Görges — Jorgas — Jürgaß (Jurges 1434) — Jürgens; Jürriens; Jürrens — Djuren (fries.). Patr. A. Görger (Karlsruhe, Fröhn.); Jörger. Patr. Zss. Georgensohn — Jürgensen — Jirgensohn.