| 1) | -hauser: Neuhauser. Rotthauser (O. -haus und -hausen). Steinhauser. | |
| 2) |
-häuser (im südlichen Teil der Rheinprovinz, Nassau,
Hessen, Thüringen, Schlesien): Häuser; Häusser (O. Haus,
Hauß mehrfach). Ernsthäuser. Frankenhäuser. Froschhäuser.
Kaltenhäuser. Niederhäuser. Rothenhäuser (O. -haus und
-hausen). Steinhäuser und -häußer. Tannhäuser. Windhäuser
— bisweilen in der Schreibung -heuser: Anheuser (O. Anhausen).
Oppenheuser. Entstellt -heiser: Packheiser (O. -hausen). Tannheiser. | |
| 3) | niederd. -hüser (westfälisch, selten): Hüser. Berghüser. Niehüser. Rodehüser. |
Hauschild s. [Hauenschild].
-hause s. [Hose].
-hausen s. [Haus].
Hauser s. a) II. [Balthasar] b) III. „einer aus Hausen“.
-hauser, -häuser s. [Haus].
Häusler III. im östlichen Mitteldeutschland 1) ein Landmann, der ein eigenes Haus, aber wenig oder gar keinen Acker besitzt, 2) ein Dörfler, der im fremden Hause zur Miete wohnt, Tagelöhner.
Hausmann III. mhd. hûsman 1) „Vorstand einer Haushaltung“, bes. einer ländlichen 2) „Hausbewohner, Mietsmann“ 3) „Wächter und Schließer eines Hauses“, bes. Burgwart. Vgl. das mittelalt. lat. husimanni im 12. Jh. „zinspflichtige Hofleute“.
FN. Hausmann. Haußmann. Gen. Huismanns (ostfries.).