Ißleib I. nicht imperativisch, sondern ahd., zu îs „Eis“ = Sohn des Eises, altnord. Isleif (Andresen).

-itsch s. [das Folgende].

-itz III. in ON., slawischen Ursprungs. Im Slawischen bilden -ice und -owice Patronymika im Plur., z. B. Bobolice, Plur. von bobolić d. i. Sohn des Bobola (Rundbauch), also deutsch etwa die „Bobolingen“ wie Eppingen u. a. — jetzt Bublitz. Daher nun sehr viele deutsche FN. im Osten Deutschlands, die von den entsprechenden slawischen ON. übertragen sind.

FN. Bonitz (O. in Anhalt). Bublitz. von Grävenitz. v. Maltitz. v. Nostiz (Dorf in Sachsen: Nostitz). Pölitz. v. Prittwitz. v. Zitzewitz. v. d. Marwitz.

Vergröbert -itsch, -itzsch (bes. im Kgr. Sachsen): Delitsch. Kötteritzsch.

Ableitung auf -er (oberd.):

Clausnitzer. Gölitzer. Loßnitzer (Kgr. Sachsen). Thalwitzer — im nordöstl. Deutschl. jüd.: Meseritzer.

Iv- s. [Iw].

IW I. ahd. îwa, mhd. îwe, ybe „Eibe“ (Taxus), deren Holz wegen seiner Zähigkeit und Schnellkraft bes. geeignet für Bogen war.

Einstämmige Kürzung Iw-.