Klein, Kleine III. der „Kleine“. Doch weisen FN. wie Kleinhard, Kleinert (Gen. Kleinertz), Kleinlein, Kleinecke darauf hin, daß dieser Stamm schon im Altdeutschen zur Namenbildung verwendet worden, dann im Sinne von „fein, sauber“.
Kleinknecht III. „unterer Knecht“ gegenüber dem Großknecht.
Kleinschmidt III. Gegensatz zum Grobschmied: ein Schmied, der kleine, d. i. feine Arbeiten macht; bez. hauptsächlich der „Schlosser“, dann der Büchsenschmied, Sporer, Uhrmacher.
Kleinsorge III. der sich wenig d. i. (bes. nach mhd. Ausdrucksweise) gar keine Sorge macht.
Kleisl, Kleißl s. [Nicolaus].
Klemens, -t s. [Clemens].
Kliebenschedel s. [Klubeschedel].
Kliefoth III. niederd. statt Kliefuß, vom ad. cliuwa Kugel, Knäuel, also = Klumpfuß.
v. Klinckowström III. Martin Klinckows Söhne wurden im 17. Jh. von der schwedischen Regierung geadelt. (Adelslex.)
Kling III. ahd. chlinga, mhd. klinge „Gebirgsbach, rauschender Bergstrom“, ON. und in Zss. wie Klingmüller. Auch Klingel, wie in der Pfalz viele Bäche heißen. Daher FN. Klincke, Kling mit der Ableit. Klinger. Klingelhage.