Krestel s. [Christianus].

Kretschmer III. mitteld. crecimer, aus dem slaw. karczmarz „Schenkwirt“, bes. in Schlesien, Posen, der Lausitz, wo auch die Dorfschenke „Kretscham“ heißt. Seit dem 14. Jh. von Osten her bis nach Thüringen und weiter verbreitet, im 16. Jh. z. B. Luthern ganz geläufig, jetzt zurückgewichen und auf die östlichen Grenzländer beschränkt.

FN. Kretschmar, Cretzschmar (mit Bewahrung des ursprüngl. a); KretschmerKretzmer. Auch Kretschmann.

Kreuchauff III. Satz-N. „Kriechauf!“

Kreunert s. [Gron].

Kridewiß III. „kreideweiß“.

Kriechenbaum III. mhd. krieche, niederd. krike „Schlehenpflaume“. Auch KriegbaumGrichbaum. Kriebaum (zu dem Kriechbovme 1449).

Kriegner III. „einer aus Kriegen“ (Österr.).

Krim- s. [Grim].

Kring- s. [Hring].