FN. von Marschalk — Mareschall; Marschall. Namentlich auch bei Adelsgeschlechtern, die dann dem Amte zur weiteren Unterscheidung noch den Stammsitz hinzufügten, z. B. Marschall von Bieberstein.
(In die roman. Sprachen übergeg.: franz. Maréchal. Ital. Marescalchi Karlsruhe).
Marstaller III. 1) zum Marstall gehöriger Knecht „Pferdeknecht“ (Klempin, S. 625: marstellre = stalknechte) 2) einer aus dem O. Marstall.
Mart-, Marth- s. [Martinus].
Martersteck, Mardersteig III. „Unter Marter versteht man in den Alpen jedes Denkzeichen am Wege, sei es eine Stationskapelle oder ein Bild Christi am Marterpfahl oder endlich ein Denkzeichen (Täfelchen mit Inschrift) eines Unglücksfalles“. (L. v. Hörmann, Grabschriften u. Marterlen S. XV.)
Martinus II. lat. „ein dem Kriegsgotte Mars Angehöriger“; der h. Martinus, Bischof von Tours, gest. um 400, dessen Gedenktag der 11. November, während bei den Protestanten der 10. November als Martinstag zu Luthers Gedächtnis, der dann geboren und am 11. getauft, bezeichnet wird.
FN. Martin; Marten; Marthen — Mertin; Merten. Zss. Herdemerten. Gen. (lat.) Martini, Martiny — (deutsch) Martins; Martens — Mertins; Märtens. Zss. Martensmeyer (westf.). Patr. Zss. Martienßen; Martensen — Mertinsen.
Vklf. (l): Mörtel (Reichel). (k): Mertke.
Märtlhuber s. [Martinus] u. [Huber].