Ein’ feste Citadelle;

Er wacht und schillert Tag und Nacht,

Tut Rond’ und Sentinelle.“

b) III. „ein Schielender“ (schwäb. schilla „schielen“).

(Der N. Schiller findet sich in Oberschwaben schon im J. 1403.)

Schilling III. die bekannte Münze, schon im got. skillings (wohl zu ahd. scellan klingen), seitdem in allen germanischen Sprachen, mhd. schillinc. (Doch schon im Angels. ein Scilling der „Tönende“, als Gefährte des sagenhaften Sängers Vidsidh).

FN. Schilling. — Schelling. Gen. Schillings (niederrhein.). — Zss. Fünfschilling. (S. auch [Scild].)

Schilter a) I. s. [Scild] b) III. ahd. schiltâri mhd. schiltaere der „Schilde und überhaupt Lederwerk anfertigt“; der „Schildmaler, Wappenmaler“ (woher nhd. das Zeitwort „schildern“). Wolchwin der Sciltaer 1190, Johannes dictus Schildere (pictor).

FN. SchilterSchilderSchiller.

Mit dem n der schwachen Bildung: Schildner.