FN. Textor; Texter; Textorius.

Thad- s. [Dad].

Thal III. ahd. mhd. tal, alts. dal — in ON. seit dem 8. Jh. ziemlich häufig. Heutzutage ist die Zahl der mit diesem Grundworte bezeichneten teils wirklichen Täler, teils bewohnten Örter unendlich groß: a) hochd. -thal b) niederd. -dahl; die Kürze des a hat sich erhalten in den fast ausschließlich niederösterreichischen N. auf c) -thall.

FN. 1) von Blumenthal. Engelthal. von Lilienthal. Rosenthal (88 mal ON. Rud.). In jüdischen FN. häufig bloßer Phantasie-N. ([S. 66]): Veilchenthal. Lewinthal.
2) Boltendahl (halb verhochdeutscht Bolzendahl). Heidendahl. Odendahl. Rosendahl. Wischendahl; Wiesendahl.
3) von Derenthall.

Ableitung auf -er (oberdeutsch):

   1) Engelthaler. Reinthaler. (Auch die Joachimsthaler, abgekürzt „Taler“, gehören bekanntlich hierher). Tschurtschenthaler. Mit Umlaut Lichtenthäler.
2) Thaller. Haidenthaller. Kirchthaller. Wurmsthaller.

-thall, -thaller s. [Thal].

Thammsen s. [Thanc] (zweist. K.).

THANC I. got. thagks, ahd. danch, thanc, mhd. dank „Denken, Gedanke“. Vgl. hug.

FN. Dankhart: Dankert; DanckerDenkert. Patr. A. Tangerding.