-wald s. a) [Wald] I. b) Wald III.
Wald III. Kaum ist in den deutschen ON. irgend ein Begriff durch eine solche Mannigfaltigkeit von Ausdrücken vertreten, als der von Wald und Busch. „Wald“, schon seit dem 7. Jh. nachweisbar, hat sich unter allen diesen Ausdrücken am längsten u. allgemeinsten erhalten. 1) Wald, -wald 2) Walde, -walde (elliptischer Dat. Sg., urspr. walda) 3) niederd. -wold, -wohld, -wolde.
| FN. | 1) | von Auerswald (O. Auerswalde). Eichwald. Grunwald. Maiwald. Osterwald. Schwarzwald. Steigerwald. |
| 2) | Bärwalde. Fürstenwalde. Recklenwalde. Schwachenwalde (-walde in FN. selten, da diese F. dann meist in -wald gekürzt ist: Arnswald, Luckenwaldt aus Arnswalde, Luckenwalde). | |
| 3) | Gronewold. Grotewohlt (Itzehoe). |
Ableitung auf -er (oberdeutsch):
| 1) | -walder: Finsterwalder. Hinterwalder. Taugwalder. Unterwalder. | |
| 2) | -wälder: Grünewälder. Schwarzwälder. |
Wäld- s. [Wald] I.
-wälder s. [Wald] III.
Waldmann a) I. s. [Wald] I. b) III. mhd. waltmann „Einwohner eines Waldes“, auch „Förster“.
Waldstein III. noch blühendes Grafengeschlecht, zu welchem auch Albrecht v. Wallenstein gehört.
Walger s. [Wald] (V.).