Fussnoten:
[2] Vgl. De Wette's Commentar zu Matthäus (1836) und zu Johannes (1837).
[3] „Das Dogma vom heiligen Abendmahl und seine Geschichte“ von Dr. August Ebrard. 2 Bde., 1845.
[4] Vgl. Bd. I S. 79-120.
[5] „Das Abendmahl, sein Wesen und seine Geschichte in der alten Kirche“ von Dr. Leopold Immanuel Rückert, Professor in Jena, 1856.
[6] Vgl. Bd. I S. 61-131.
Viertes Kapitel.
Ueberblick über die Auffassungen mit Zugrundelegung des Genussmoments.
Greift man aus der Geschichte der wissenschaftlichen Abendmahlsuntersuchung die Werke heraus, welche in allgemeiner Weise das Genussmoment zu Grunde legen, so fügen sich folgende Namen in bunter, zusammenhangsloser Reihe aneinander: David Fr. Strauss, Bruno Bauer, E. Renan, Adolf Harnack, Fr. Spitta, W. Brandt, Erich Haupt, Friedrich Schultzen, Rich. Ad. Hoffmann und Albert Eichhorn. In dieser Reihe haben wir keine natürliche Kontinuität, wie in der vorher betrachteten. Bei näherem Zusehen ergeben sich zwei Epochen. Die erste fällt in die Mitte des Jahrhunderts (Fr. Strauss, Bruno Bauer, E. Renan). Die zweite beginnt am Anfang der neunziger Jahre (Harnack und Spitta) und kommt noch vor Ablauf des Jahrzehnts zu ihrem naturgemässen Abschluss (A. Eichhorn).