ETliche Christen sagten zum Sohne des Hodschas: »Bete den Messias an oder geh aus der Stadt.«

Er antwortete: »Wann der Messias kommt, werde ich gehn.«

323.

DEr Hodscha zog einmal den Imam, während der im Gebete auf dem Boden lag, beim Ohrläppchen; gleich darauf sagte der Imam das feierlichste Gebet, nämlich den Absatz vom Throne.

Da sagte der Hodscha: »Wenn du den Absatz vom Throne schon sprichst, wann man dich beim Ohrläppchen zieht, was wirst du denn sprechen, wann man dir die Hoden drückt?«

324.

EInes Tages berieten der Hodscha und seine Nachbarn miteinander, wohin sie lustwandeln gehn sollten; endlich sagte der Hodscha: »Gehn wir zum Flusse und schauen wir den Frauen baden zu.«

Sie waren einverstanden und gingen mit ihm: Als sie zu den Frauen gekommen waren, entblößte sich eine von ihnen, die sah, daß sie be obachtet wurden; daraufhin sagte einer zum Hodscha, um ihn zu hänseln: »Wirst du diese Gelegenheit nicht benutzen?«

Ohne zu zaudern, schob der Hodscha seine Kleider weg, reckte den bewußten in die Luft und schrie: »Seht, meine Freunde, mich findet man niemals unvorbereitet; wie ein Baum habe ich immer, meinen Nachbarn zu gefallen, einen strammen Ast bereit, auf dem man klettern kann!«

So sahen die, die sich auf seine Kosten lustig zu machen gedacht hatten, ihren Scherz zu ihrer Beschämung ausschlagen.