Nun antwortete er: »Man soll mich also beklagen als einen Mann, der von den Weibern nie um etwas andres, als um albernes Zeug, gefragt worden ist.«

87.

SOoft der Hodscha eine Leber nach Hause brachte, zeigte sich seine Frau damit sehr zufrieden; wann es aber dann zum Nachtessen ging, setzte sie ihm eine Schüssel gekneteten Teigs vor. Da sagte er einmal zu ihr: »Sag, Weib, ich bringe dir alltäglich eine Leber; wohin kommt die?«

Sie antwortete: »Die Katze stiehlt alles.«

Kurz darauf wollte der Hodscha weggehn, und da verschloß er seine Axt in einer Truhe. Seine Frau sagte: »Was soll das?«

Er antwortete: »Ich tue es wegen der Katze.«

»Was hat die Katze mit der Axt zu schaffen?«

»Ja, wenn schon um zwei Asper Leber vor ihr nicht sicher ist, wie dann erst eine Axt um vierzig Asper?«

88.

DIe Frau des Hodscha wollte eines Tages ins Bad gehn. Nun besaß er nicht mehr als einen einzigen Asper, den er vor seiner Frau versteckt hatte. Und da sagte er zu ihr: »Warte doch noch eine Weile; ich fühle mich gar nicht wohl und werde bald sterben.« Und mit einem Blicke in den Winkel, wo der Asper lag: »Dort liegt dann mein ganzes Geld.«