»Geh nur,« schrie der Kadi, »es ist nicht der meinige.«
121.
EInes Tages streckte sich der Hodscha an dem Ufer eines Flusses hin, um zu schlafen; er tat aber dabei, als ob er tot wäre. Da kam einer vorbei und der fragte ihn: »Weißt du vielleicht, wo hier eine Furt ist?«
»Als ich noch lebendig gewesen bin,« antwortete der Hodscha, »bin ich immer dort durchgegangen; jetzt brauche ich mich nicht mehr um die Gelegenheit zu kümmern.«
122.
DEr Hodscha ließ sich eines Tages von einem ungeschickten Barbier rasieren, der ihn bei jeder Bewegung des Messers in den Kopf schnitt und ihm dann immer Baumwolle auflegte.
»Freund,« sagte der Hodscha zu ihm, »wenn du mir auf dem halben Kopfe Baumwolle anbaust, so will ich auf der andern Hälfte Flachs säen.«
123.
EInes Tages wurde der Hodscha als Zeuge geführt. Als sie ihn zum Kadi brachten, richtete der das Wort an den Hodscha und sagte: »Der Streit geht um Korn.«
Der Hodscha antwortete: »Die Sache, die ich bezeugen soll, dreht sich um Gerste.«