Der Eigentümer der Gänse nahm den Vorschlag an: es geschah alles, wie es gesagt worden war, und einer blieb ohne Gans. Der wandte sich zum Hodscha: »Schau, für mich ist keine geblieben; was sollen wir da tun?«
»Ja, Freund,« antwortete der Hodscha, »du hättest eben eine nehmen sollen, solange ihrer da waren.«
144.
EInes Tages kam man dem Hodscha sagen, daß ein Schüler ertrinke, und fragte ihn: »Wie sollen wir es anstellen, um ihn aus dem Wasser zu ziehen?«
Der Hodscha antwortete: »Einer von euch wird doch einen Geldbeutel haben; den zeigt dem Ertrinkenden: er wird glauben, ihr wollt ihm Geld geben, und wird herauskommen.«
145.
ALs der Hodscha einmal über den Markt schlenderte, fand er einen Asper. Er hob ihn auf, stellte sich auf einen höhern Ort und sagte: »Warum hören die Leute nicht auf, zu kommen und zu gehn? es ist wirklich sonderbar; der verlorene Asper ist ja schon wieder gefunden.«
146.
ALs der Hodscha eines Tages auf den Markt gehn sollte, umringten ihn seine Knaben und begannen ihn jeder um eine Flöte zu bitten; »Lieber Hodscha,« schrie der eine, »bring mir eine Flöte mit«, und »Bring mir eine Flöte mit«, sagte der andere.
»Jawohl, ihr Schlingel,« antwortete er ihnen; »ich werde sie euch mitbringen, Kinder.«