Die Menge, die ihnen nachgelaufen war, blieb bald weit zurück. Auch die Kundschafter des Königs konnten nicht mit ihnen Schritt halten.

Wenn der Stern sich im Kreise bewegte, folgten die Zauberer ihm. Wenn er von der Landstraße in den Wald einbog, folgten sie ihm.

Und so gingen die drei Könige bald die Straße entlang, bald über das Feld, bald durch den Wald.

Es wurde Nacht, und der Frost ward stärker.

Sternklare Nächte sind immer kalt.

Der Schnee knirschte unter den Füßen der Wanderer. Nun hatte der Stern den Fluß überschritten und blieb am Waldrande stehn und senkte sich langsam über der Erdhütte nieder.

Und es war hell in der Erdhütte, als wäre die Sonne drin aufgegangen.

Und die Zauberer sahen das Kind und reichten ihm ihre Gaben: Gold und einen knöchernen Stab und eine Kutja.[*] Und sie neigten sich vor dem Kinde.

Das Christkind schaute die Gaben lange an — das Gold, den Stab und die Kutja. Dann segnete es die Zauberer, — segnete das schwere, arbeitsreiche Leben der Könige, die dem Sterne Christi entgegengesehen hatten.

Und die enge Erdhütte war voller Sterne.