Vgl. Domenichi, Facetie, 1562, S. 157 und Sagredo, L’Arcadia in Brenta, S. 127 ff.

515. Griechisch, Nr. 167.

Dieser Schwank stimmt fast vollständig überein mit dem von Yakoub Artin Pacha, S. 231 ff. und nach diesem von Mardrus, XII, S. 241 erzählten, nur daß dort die Verwundung des Juden samt dem entsprechenden Urteile fehlt; s. Chauvin, VII, S. 172 ff. Die Literatur dazu hat Chauvin, VIII, S. 203 ( Jugements insensés ‚) zusammengestellt; man vgl. aber auch die bei Köhler, I, S. 578 und II, S. 578 ff. beigebrachten Ergänzungen zu den betreffenden von Chauvin zitierten Aufsätzen.

Anhang

Der Umstand, daß die Sammlung Tewfiks, in der Reclamschen Universal-Bibliothek erschienen ist, hat es mit sich gebracht, daß die darin enthaltenen Stücke in dieser Ausgabe der Schwänke Nasreddins ausgeschlossen bleiben mußten. Immerhin ergeben sich zu den einzelnen Geschichten nicht uninteressante Parallelen.

516.

So wird bei Tewfik, Nr. 37 (Serbisch, S. 44; Kroatisch, S. 15; Tréfái, Nr. 156 statt 157) dem Hodscha, der ein Reis pflanzt, vorgehalten, daß er, wann der Baum Früchte tragen werde, selbst eine Speise der Würmer sein werde; Nasreddin antwortet, daß er für die Nachkommen pflanze, so wie die, die vor ihm dagewesen seien, für ihn gepflanzt hätten. Dazu vgl. die bei Basset, Contes populaires berbères, S. 216 ff., Lidzbarski, S. 154 und Chauvin, II, S. 208 angegebene Literatur, ferner Wünsche, Wajikra rabba, S. 168 ff.

517.

Zu Tewfik, Nr. 42 (Serbisch, S. 30; Kroatisch, S. 16; Tréfái, Nr. 157 statt 158: es ist unmöglich einen Brief an einen Freund in Bagdad zu schreiben) ist auf Philogelos, Nr. 137 zu verweisen:

Σιδωνίῳ μαγείρῳ λέγει τις· δάνεισόν μοι μάχαιραν ἕως Σμύρνης. ὁ δὲ ἔφη· οὐκ ἔχω μάχαιραν ἕως ἐκεῖ φθάζουσαν.