Quae cum locuti essent, rem integram reliquerunt.

FUSSNOTEN

1 Abdallah ibn Abbas, der Vetter Mohammeds, von dem angeblich ein Korankommentar herrühren soll.2 Ist der 103. Vers der 23. Sure des Korans, die vom jüngsten Gerichte handelt.3 Vers 1 und 2 der 95. Sure »Die Feige«; eigentlich sollten sie lauten: »Bei der Feige und dem Ölbaume und dem Berge Sinai.«4 Ein mit Hammelfett und Weizenmehl hergestellter Brei.5 Die folgende Episode ist in der deutschen Übertragung der Tunisischen Märchen, nicht enthalten; Herr Prof. Dr. Stumme war so liebenswürdig, meiner Bitte um eine Übersetzung nachzukommen, wofür ihm auch an dieser Stelle herzlichst gedankt sei.6 Die Aissawa sind nach Basset eine in ganz Nordafrika weit verbreitete religiöse Bruderschaft nach Art der Fakire, die sich ebenso wie diese durch Tänze und wilde Bewegungen eine gewisse körperliche Unempfindlichkeit aneignen; sie essen Glas und Skorpione, lassen sich von giftigen Schlangen beißen, lecken glühendes Eisen, verschlucken Kiesel usw.7 Das heißt, daß der Verräter keinen Anspruch auf den Lohn hat.8 Die Übersetzung der Nrn. 419 und 420 ist wortwörtlich; leider bringt das Original nur diese Inhaltsangaben.9 Gemeint ist der jetzige Corso Vittorio Emanuele in Palermo, der im Volksmunde Via Cassaru oder Cassero heißt, und zwar nach dem arabischen al kassar, d. i. die Burg.10 Mustafa.11 Im Originale πεστιμάλι.12 χαβλί.13 Das Pistazienharz, das im Orient zur Zahnpflege und zur Zahnreinigung dient.14 Etwa Polizeileutnant.15 Über Masudi vgl. Brockelmann, I, S. 143 ff.; er ist 956 gestorben.16 Der Verweis Bassets in der RTP, XVII, S. 93 auf Hammer, Rosenöl, II, S. 308 ist irrtümlich.17 Gastius nennt seine Quelle nur kurz Cam., Melander aber ausführlich D. Joachimus Camerarius in Rhetoricis suis, d. s. die der Ἀριθμολογία ἠθική, Lipsiae, 1552 angehängten Exempla diversa exercitii rhetorici ‚.18 Nur ein einseitiger Zusammenhang besteht mit der Nr. 22 der Hundred Mery Talys, (ed. by Oesterley, London 1866, S. 42 ff. und bei Hazlitt, Shakespeare Jest-Books, I, S. 40 ff.).19 Die Schlußverse lauten:

Will nicht zum Mahomet der träge Hügel kommen,

So geht jetzt Mahomet zum trägen Hügel hin.

20 Vgl. meine Ausführungen darüber bei Arlotto, II, S. 328 ff.21 Vgl. Wesselski, Arlotto, II, S. 308 ff.22 Wohl für Scharsach: s. Grimm, VIII, S. 2220 ff.23 Kaswin (südlich vom kaspischen Meere) ist eines der vielen Schilda des Orients.24 813–833.25 Zur Erklärung dieser Schnurre fährt Galland fort: Les Mahometans ont cette coutume dans tout le Levant de branler la tête en devant et en arrière lors qu’ils lisent: et comme les enfans qui lisoient sous ce Maitre d’Ecole branloient la tête, le Maitre d’Ecole branloit aussi sa sienne, quoi qu’il eut pu s’en abstenir, mais c’etoit sa coutume. Les Juifs branlent aussi la tête dans leur Synagogues en priant Dieu, mais d’une épaule à l’autre, et non pas en devant et en arrière comme les Mahometans. Les uns et les autres prétendent que cette agitation les rend plus attentifs à leurs Prières.26 Die Quellen Herbelots bespricht Meißner in den Neuarabischen Geschichten aus dem Iraq, S. v; über Bahlul überhaupt s. die bei Chauvin, VII, S. 127 angegebene Literatur und Prym-Socin, Tûr ’Abdin, II, S. 387.27 S. die Fußnote 1 auf S. 241.28 Eine Variante habe ich im Euphorion, XV, S. 10 ff. behandelt.

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