Und sie sagte: »Tu, was du willst.«

Si Dscheha ging Tierhäute kaufen; die trug er hin und hing sie an den Nagel. Auch Därme hängte er hin. Und da die Häute und Därme dort blieben, begannen sie nach einem oder zwei Tagen zu stinken. Dscheha kam hin, ließ sie aber, wie sie waren.

Der, der das Haus gekauft hatte, kam zu ihm und sagte: »Was ist das für ein Handel, Si Dscheha? Du hast Häute und Därme gebracht und sie im Hause aufgehängt! Sie stinken. Wie kann ich denn da wohnen?«

»Freund,« antwortete Dscheha, »ich habe dir nur das Haus verkauft, nicht wahr? Den Nagel habe ich mir behalten, und ich habe dir gesagt, daß ich ihn dir nicht verkaufe. Du hast jetzt nichts mehr zu sagen.«

Nun sagte der Käufer zu ihm: »Geh in dein Haus. Ich verlasse es. Ich lasse dir das Geld und das Haus. Ich kann nicht länger drinnen wohnen. Es ist ein fürchterlicher Gestank, und das Haus selber ist vergiftet.«

»Gut,« sagte Dscheha; »wenn du ausziehen willst, so zieh. Das Geld, das habe ich ausgegeben, und du bekommst keinen Heller zurück.«

»Ich schenke dir das Haus und das Geld,« sagte der Käufer.

Si Dscheha verließ ihn und zog wieder in sein Haus; und der andere machte sich auf die Suche nach einer neuen Wohnung.

401.

SI Dscheha ging im Felde und hatte Hunger. Da sah er einen Araber, der aß. In der Meinung, daß ihn der einladen werde, mitzuessen, ging er hin; aber er wurde keineswegs eingeladen, sondern der Araber fragte ihn nur: »Woher bist du, Bruder?«