„Wie lange wollen Sie noch reden. Etappenwache drüben links, holen Sie einen Paß.“

„Es eilt, sehen Sie ja, Herr Wachtmeister, um

Marias willen. Bester Herr. Der Mann steht bei der Hafenkommandantur, Vizefeldwebel, ein sehr zuverlässiger Mann, Sie können sich denken. Ich werde es Ihnen nicht vergessen. Ich wohne in der Straße, wenn Sie über Dizennes kommen, gleich links die zweite Querstraße.“

„Hollah, hol-lah! Die Herrschaften da! Wo wollen die Herrschaften hin? Sie in dem Auto! Haben Sie Paß! Kommen Sie runter, wenn Sie nicht verstehen. — Drüben links, Etappenwache. Ich sage doch ‚links‘. — Wie lange wollen Sie noch reden.“

Soldaten kommen durch. Eine Uniform stehlen. Wo liegen Verwundete? Wo ein Schlachtfeld? Armand Mercier stellt sich in eine Nische neben den Paßkontrolleur, studiert Menschen. Braucht Größe 1,80. Sachte trabt ein Korbwägelchen an, herum rutscht es um den Zaun, auch zurück nach Dizennes.

Zwei Soldaten drauf, stämmige Burschen, einer mit rotem Bändchen, aber Kopf verbunden. „Dumm! Dumm!“ Bullert gewaltig, man geht, fährt, läuft schneller.

„Guten Morgen, Kamerad.“ Sie schreien „runter“, der mit dem Kopfverband will mit den Hacken gegen Merciers anklammernde Finger; schon kniet Mercier auf der scharfen Bodenkante des Wägelchens, Seitenlatte angepackt, das Pferd rast vorwärts, lang fegt der schwarze Ledermantel durch den Straßenmist. Mercier keucht: „Nach Roye; ihr nehmt mich doch

mit. Ich zahle.“ Mercier ist verbissen; er brabbelt den beiden stier ins Gesicht, während er sich hochhangelt: „Meine Schwester hat zwei Kinder, der Mann steht in Belfort, Vizefeldwebel, ein zuverlässiger Mann.“

„Wir fahren ja nach Dizennes, rückwärts fahren wir.“

„Ich meine Dizennes. Er hat mir ans Herz gelegt, für seine Kinder zu sorgen.“