„Nichts, noch nichts. Ich lasse die Herren warten. Ich kann mich ohne Zwang nach beiden Seiten entscheiden. Ich will ihnen kein Unrecht antun. Ich will mich ganz auf mich besinnen. Den Augenblick abwarten.“
„Wie große Macht hat Euch der Herr des Himmels verliehen. Wenn sich ein gemeiner Mann, ein Edler auf sich besinnen will, kann er in einen Winkel oder in die Kirche gehen; das Gespräch mit sich und Gott ist alles, was er vollbringt. Ihr habt so viel Freiheit, daß Eure Selbstbesinnung über Millionen Seelen verfügt.“
„Ich würde dies nicht wagen, wäre ich nicht Christ.“
„Majestät, mein Beichtkind, ich bin bei Euch in diesem Augenblick. Ich bin glücklich, daß Ihr mich ruft. Habt Ihr Furcht oder Beklemmung, den Herzog zu entlassen?“
„Nein. Ich bin ihm dankbar. Aber ich verfüge über ihn.“
„Ist es Euch schlimm, die Kurfürsten zu unterdrücken?“
„Ihnen soll kein Unrecht geschehen. Sie werden mich durch ihr Gebaren nicht zum Unrecht verleiten. Wenn es muß, werden sie beseitigt werden.“
„Sie sind fromme Männer, darunter Bischöfe der Kirche.“
„Mein Feldhauptmann hat mich wieder in den Besitz meiner Erbkönigreiche und Länder gebracht. Er hat das Heilige Römische Reich vergrößert und mächtig gemacht wie keiner dieser Kurfürsten.“
„So laßt ihn hermarschieren, die Kurfürsten verjagen oder in Eisen legen.“ „Wenn es gut ist, daß dies geschieht, soll es den Kurfürsten bereitet werden.“