Sie bot auch den andern Zigaretten und Feuer.

„Raucht, Kinder, raucht! Wenn die Mutter nachher schimpft, bin ich’s gewesen.“

Sie hielt immer noch den kleinen schwarzen Hund auf den Knien und blies ihm den Zigarettenrauch um die Nase. Der Hund schnitt possierliche Grimassen, und sie bemühte sich, ihm nachzumachen. –

Sie hatte überhaupt die Angewohnheit, ihr Gesicht zu verzerren, ohne im geringsten Rücksicht darauf zu nehmen, ob es sie kleidete oder entstellte, so daß man sich manchmal qualvoll danach sehnte, das allzu lebhafte Mienenspiel zu unterbrechen, um die regelmäßige Schönheit der Züge genießen zu können.

Nur sagen durfte man ihr das nicht, sonst bekam sie es fertig, ohne Aufhören die greulichsten Fratzen zu schneiden.

Der Hund rümpfte die Nase, drehte den Kopf und hustete und prustete in beleidigter Würde.

„Ihr dürft eure Sophonisbe nicht so verfüttern, Kinder!“ sagte Olga. „Sie hat ja schon Asthma vor Fettsucht, das arme Viech!“

Die Mädchen lachten kreischend auf.

„Sophonisbe! Wie kommst du nur auf Sophonisbe?“

„Er heißt doch Mäuschen.“