Und zwei junge Menschen hatten sich gefunden, um immer miteinander zu gehen. Sie waren krank angekommen, und gesund geworden, und nun lag das Leben vor ihnen in leuchtender Fülle und sie wollten es fassen und halten und eines in des andern Augen das Meer, das große Meer mitnehmen.

Das war so schön, frohe Menschen froh zu sehen. So ganz von tief unten herauf froh, wie diese es waren.

Das war das Schönste, was man sehen konnte, schöner als Rosen- und Nelkengärten, schöner als Sonne, Meer und Land.

Ueberhaupt, das mit dem schönen Land.

Er hatte es genossen, das mußte man sagen. Er hatte es mit allen Sinnen in sich hineingenommen. Aber nun hatte er plötzlich genug davon. Es war doch schließlich immer dasselbe. So ein farbenfrohes Leuchten, Glänzen, Blühen war schön, wenn es vorher trüb, dunkel und kalt, wenn es Winter gewesen war. Er hatte es wieder mit dem Dichten. Unterwegs, auf dem Gang ins Nervital, hatte er sich bei dem schönen Land erkundigt, ob es denn sonst nichts habe

als üppige Glut und Füll’?

kein zartes Knospen und Werden.

kein Fragen, ob’s auf Erden

wieder lenzen will

nach langem Winterharm?