Um Machtfragen werden sich nach wie vor die Dinge drehen, und nach wie vor wird sich herausstellen, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt. Macht wird vor Recht gehen, denn Macht geht vor Recht. Es ist Sache des Rechts, die Macht an sich zu reissen, eine neue Realpolitik zu ermöglichen, nicht ausdrückbar durch Lüge, Feuer und Mord; eine Exekutive zu befestigen, welche die aus Lüge, Feuer und Mord errungenen Vorteile verschmähen, und Lüge, Feuer und Mord nicht ausspielen würde gegen Lüge, Feuer und Mord. Sache des Rechts ist es, die Bahn solcher Gewalthaber zu bereiten, und was mich angeht, so musste ich, um meiner eigenen Grabesruhe willen, diese zukünftigen, für ein feineres Ohr heute schon ödesten Gemeinplätze noch äussern, bevor ich schweige oder von etwas anderem rede.

INHALT.

Seite
Epilog zu den Briefen an einen Toten[3—4]
August 1916 „Weisse Blätter“
Ausblick[4—6]
Mai 1917 „Friedenswarte“
Zum Aufruf an die Frauen[6—8]
26. August 1917 „Neue Zürcher Zeitung“
Letzte Folgerungen[8—11]
22. Oktober 1917 „Neue Zürcher Zeitung“
Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit[11—12]
März 1918 „Friedenswarte“
Wiederholungen[12—14]
Juli 1918 „Friedenswarte“
Schlusswort[14—15]

Anmerkungen zur Transkription

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