Das Komitee befand sich in fieberhafter Spannung, nicht minder die beiden Luftschiffer, welche die seltsame Begegnung gehabt hatten.
Die letzteren hatte man durch gütliches Zureden wieder versöhnt und sie bewogen, die rätselhafte Begegnung in den Lüften geheim zu halten.
Das wurde auch gern zugestanden, da man den Spott und Hohn der großen Menge fürchtete, diese hätte ja nie und nimmer eine solche Geschichte geglaubt, das hätte man für eitel Fabel, ja für hellen Wahnsinn gehalten.
Endlich kamen die langersehnten Nachrichten, Depeschen trafen ein, in denen die Dauerfahrer ihre Erlebnisse meldeten.
Die meisten waren alle tief im Innern Rußlands gelandet, ein Ballon war sogar um ein Haar ins Schwarze Meer geraten. Nur ein Luftschiff fehlte noch. Dieses schien am weitesten geflogen zu sein.
Und wieder kam ein Tag, da klapperten die telegraphischen Apparate. Eine Depesche kam aus dem fernsten Rußland, vom Uralgebirge, an Asiens Grenzen.
Es waren die noch Vermißten, und das Komitee, dem die Ankunft der Depeschen gemeldet war, begab sich in größter Eile nach der Station, wo man die Depeschen aufnahm.
Die Leitung mochte nicht recht in Ordnung sein, denn die Depesche langte zwar an, aber in verschiedenen Pausen, die teilweise halbe Stunden dauerten.
Zunächst meldeten die Luftschiffer im Triumph, daß sie jedenfalls den Weltrekord geschlagen hätten. Sie berichteten, daß sie sich bereits auf der Heimreise befänden.
Schon wollte das Komitee die Depesche als beendet erklären, da begann der Apparat plötzlich von neuem zu ticken.